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- 09 0530 00 Adelheid Budde g. R'll | Rader Rocholl
Sth Adelheid B UDDE , geb. R OCHOLL , Tochter des Ludwig R OCHOLL [ 0 8 040 0 00 ] und seiner Gattin Wilhelmine R OCHOL L geb . G OGARTEN . EP Gustav B UDDE , Kaufmann, Sohn des Carl B UDDE , Postspediteur und Kaufmann zu Radevormwald , und seiner Gattin Amalie H ÜRXTHAL. – vergleiche über den Namens träger B UDDE die ausführliche Auflistung auf der Stammhalterseite des Bernhard R OCHOL L [ 0 9 047 0 00 ]. Kinder B UDDE zu Radevormwald geboren, luth.: ○ 0 9 053 0 01 Ernst , ★ 22.08.1871, † (_ ), Dr. med. zu RvW; ⚭I. Hagen i. Wfl. 28.05.1902 mit Ottilie K AMPMAN N , luth., ★ Hagen 22.10.1878, † 19.10.1918, Tochter des . . . . Friedrich Wilhelm K AMPMAN N , Fabrikant zu Hagen , und seiner Gattin Elise F UNK E . – 2 Kinder. – ⚭ II. Butzen bei Straupitz im Spreewald 28.11.1922 mit Helene G RIEPENKER L , ev., ★ Vegesack 03.03.1889, Tochter des Karl G RIEPENKER L , Lehrer zu Vegesack , und seiner Gattin Adele S CHILDERBER G . – Kinderlos. ○ 0 9 053 0 02 Eugenie, ★ 30.01.1874 , † (_ ); ⚭ Radevormwald 08.08.1893 mit Fritz L AUSBER G , luth., ★ Krebsöge bei RvW 12.07. 1866, Kaufmann zu Radevormwald , dessen Eltern vgl. [ 0 8 039 0 07 ]. – 2 Kinder (in den Angaben unter [ 0 8 039 0 07 ] einbegriffen). NEXT BACK W@D IVZ W@B
- 08 0460 00 Johannes R'll | Rader Rocholl
Sth ☞ Johannes Heinrich Albert R OCHOL L , Sohn des Johann R OCHOL L [0 7 039 0 00 ] und seiner Gattin Sophie B ROCKHAUS . Johannes Rocholl (1791 – 1853) [0 8 046 0 00] Sara Rocholl geb. Opderbecke (1791 – 1866) [0 8 046 0 91 ] Button Button Button Button Johannes war Kaufmann zu Soest am Petrikirchhof sowie Gemeinderat der Stadt. EP ☞ Sara Margarethe Juliane Wilhelmine R OCHOL L geb. OPDERBECKE , deren Vorfahren vgl. AhLi 23 . Kinder z u Soest geboren, Söhne reformiert, Töchter lutherisch: • 0 8 046 0 01 ► 0 9 067 0 00 Bertha , ★ 27.06.1816, † Krombach (OT von Kreuztal) 16.09.1853. • 0 8 046 0 02 ► 0 9 068 0 00 Elwira , ★ 07.03.1818, † Soest 04.03.1887. • 0 8 046 0 03 Mathilde , ★ 26.03.1821, † Soest 19.09.1824. • 0 8 046 0 0 4► 0 9 069 0 00 , Julie Friederike Christine Wilhelmine Henriette , ★ 07.06.1823, † Soest 23.08.1855. • 0 8 046 0 0 5► 0 9 070 0 00 , Gustav , ★ 06.07.1825, † Soest 29.10.1881. • 0 8 046 0 0 6► 0 9 071 0 00 , Julius , ★ 22.02.1830, † Soest 25.06.1902. NEXT BACK W@D IVZ W@B
- 09 0360 00 Eduard R'l | Rader Rocholl
Sth Eduard R OCHOL ( mit einem "L" ) , Sohn des ☞Ferdinand Johann Heinrich R OCHOLL , [ 0 8 028 0 00 ] und seiner Gattin Louisa R OCHOLL geb. M ÜLLER . Deren Sohn Eduard war Buchdruckereibesitzer zu Soest . – Er gründete 1848 die R OCHO L 'sche Buchdruckerei, die noch heute (2020) unter dem Namen "Jahn Verlag GmbH & Co. KG", dem Namen seines Schwiegersohnes, den Soester Anzeiger herausgibt. Nach dem Ableben von Eduard führte seine Witwe Charlotte und nach ihrem Tode sein Schwiegersohn Wilhelm J AHN [ 1 0 048 0 91 ] das Unternehmen fort. EP Charlotte R OCHO L , geb. B RÜGGEMANN , Tochter des Peter Anton B RÜGGEMANN , Major zu Soest, und seiner Gattin Christine S CHÄFER . Kinder Geburtsname zu Soest geboren, lutherisch: • 0 9 036 0 01► 1 0 047 0 00 ☞ Luise Lisette Bernhardine , ★ 14.02.1852, † Soest 24.04.1921. • 0 9 036 0 02► 1 0 048 0 00 Julie Elenore ☞Charlotte , ★ 15.01.1867 , † Soest 13.02.1926. • 0 9 036 0 03► 1 0 049 0 00 Luise Elfriede ☞Lina , ★ 22.04.1869 , † (_ ). . . . . NEXT BACK W@D IVZ W@B
- Frühgeschichte | Rader Rocholl
Seitenanfang Basis-Stammtafel Radevormwald Vater d. Ur-Peter Der Ur-Peter Kinder d. Ur-Peters Peter (Sohn) Gottschalk Adolph Friedrich u. Hermann 02 0010 03 Friedrich 02 0010 05 Hermann Kinder von Peter (Sohn) Gottschalks Kinder Rochol(l)sberg Frühgeschichte 1 Frühgeschichte 2 F RÜHGESCHICHTE DER F AMILIE R OCHOLL Anm. HR zur Frühgeschichte der Familie R OCHOL L : Um irgendwelchen Unsicherheiten vorzubeugen, wird darauf hingewiesen, dass sich der nachfolgende Text sowie die Basis-Stammtafel der im Jahr 2019 getätigte Abschrift des Kapitels "Frühgeschichte" aus dem Buch von 1938 entstammt. Sofern n euere und zu korrigierende Forschungserkenntnisse bekannt werden, werden diese entsprechend eingearbeitet und – falls erforderlich – vermerkt. Basis-Stammtafel DIE BASIS -STAMMTAFEL – Zeichnung von R ichard R OCHOLL – Um einen festen Bau ausführen zu können müssen, müssen seine Grundpfeiler genau geprüft werden. – Die ersten Nachrichten der Familie ROCHOLL stammen nicht aus Kirchenbüchern, sondern aus anderen sehr mannigfaltigen Quellen, deren Ergebnisse verschiedentlich ineinander greifen. Ihre Behandlung im Rahmen der eigentlichen Stammfolge, in der das Datengerippe erscheint, würde verwirrend und unübersichtlich gewirkt haben und war daher nicht angängig. Zur klaren Einführung in die ersten Geschehnisse der Familie erfolgt diese Vorbetrachtung, in der die ältesten Urkunden untersucht und auch Orts- und Zeitgeschehen gestreift werden. Diese Vorbetrachtung beschränkt sich auf die ersten zwei bis drei Geschlechterreihen nach dem UR -PETER , abgesehen von kleinen Abweichungen wo es geboten schien, noch weiter zu gehen. – Im Anschluss hieran folgt wegen der Namensähnlichkeit mit ROCHOLSBERG eine kurze Besprechung dieser Familie. RADEVORMWALD Radevormwald Das heutige (2019) RADEVORMWALD mit seinen verschiedenen Ortsteilen, u.a. "R OCHOLLSBERG " © Morty - CC BY-SA 3.0 RADEVORMWALD ( siehe auch eine gute Geschichtsab-handlung in Wikipedia ) Der Name leitet sich von "Rodung vor dem Walde" ab. Ende des 16. Jahrhunderts war der Ort ein kleines, abseits der großen Verkehrsstraße gelegenes Landstädtchen mit gewerblichem Einschlag. Es hatte rund 3.000 Einwohner, davon etwa ein Drittel bis zwei Fünftel innerhalb der Stadtgemeinde einschließlich der Stadt-pfähle. Neben den ursprünglichen Handwerksberufen, deren Entstehung ein städtisches Gemeinwesen mit anliegender Landwirtschaft mit sich bringt, waren die Herstellung und das Färben von Tuchen bemerkens-wert. Im Jahre 1591 hatte der Pfarrer Adolph SUNDERMANN die Reformation (nach Calvin) in RADEVORMWALD eingeführt. Mit Ausbruch des 30-jährigen Krieges (1618) begann für die Stadt eine sehr harte Zeit ( vgl. die ergreifenden Schilderungen über die Vorgänge in RADEVORMWALD bis zur Beendigung des 30-jährigen Krieges in „Geschichte der ev. ref. Gemeinde zu RADEVORMWALD . Zur Feier ihrer vor 300 Jahren erfolgten Stiftung“ von Pastor Paul KIND , gedruckt von F.W. Försterin, RADEVORMWALD , 1891) . In diesem Zusammenhang sei erwähnt, dass sich die lutherische Gemeinde erst 1707 in R ADEVORMWALD bildete, die alt-lutherische in neuerer Zeit. SUNDERMANN sowie sein Amtsbruder Arnold POLLICH weigerten sich, ihr Bekenntnis zu widerrufen, wurden nacheinander (vgl. POLLICH 1626, SUNDERMANN 1629) verschleppt und mussten einen qualvollen Märtyrertod erleiden. Das gleiche Schicksal ist auch einem Kirchmeister widerfahren. Die Kirche wurde den Reformierten, obwohl sie in RADEVORMWALD die Überhand hatten, abgenommen und erst drei Jahre nach Beendigung des Krieges, am Palmsonntag 1651, wieder zurückgegeben. Im Westfälischen Frieden vom 24.10.1648 war vereinbart worden, dass diejenigen, welche die Kirche 1624 innegehabt hatten, sie behalten sollten. Das waren in RADEVORMWALD die Reformierten gewesen, wie durch beeidetes Zeugnis von angesehenen und vertrauensvollen RADEVORMWALDER Bürgern, die die Wirrsale des Krieges erlebt hatten, bekundet wurde. Unter den Vernommenen befanden sich auch die drei Brüder Peter (Sohn), Gottschalk und Adolph ROCHOLL ( vgl. Anh. 15 und Anh. 16 ) beeidetes Zeugnis von angesehenen und vertrauensvollen RADEVORMWALDER Bürgern, die die Wirrsale des Krieges erlebt hatten, bekundet wurde. R ADEVORMWALD vor dem Brande A: ref. Kirche, B: luth. Kirche, C: kath. Kirche, D: Schwelmer Tor, E: Frankfurter Tor, F: 2 Lindenbäume in dem Hof des Pfarrers E NGELS , wo dieser in den Flammen umkam. R ADEVORMWALD nach dem Brande 1802 A: die Ruinen der ref. Kirche, B: der luth. Kirche, C: die stehengebliebene kath. Kirche, D: einige hoch über die Stadtmauer hervorragende Schornsteine und Mauern. Die kleinen Ruinen können wg. der Stadtmauern nicht gesehen werden. (vgl. Anh. 36a ) Reformierte Kirche und Friedhof zu R ADEVORMWALD vor dem Brande – vgl.– Anh. 35b Kirche RvW DER VATER DES U R- P ETER [ 0 1 001 0 00 ] Die älteste Nachricht über einen ROCHOLL in Radevormwald stammt aus den Jahren 1590 und 1591 (vgl. Anh. 4 .) und betrifft den U R -P ETER und nicht seinen Vater. Erst eine spätere Meldung von 1599 (vgl. die Basis-Stammtafel am Anfang dieses Artikels sowie Anh. 6 ) gibt nachstehenden Hinweis über den Vater „ Muller vor der Brugge zu Bienb. “ (= Beyenburg ): Ob der Vater des U R -PETER s bereits ROCHOLL hieß, ist mindestens zweifelhaft; der Sohn ( UR -PETER ) führte den Namen als Familiennamen jedenfalls sicher. Die Familiennamen kamen in jener Zeit erst auf und bildeten sich aus verschiedensten Ursachen (vgl. Kapitel „ Allgemeines “ dort unter "2. Namen“ ) . Die Bezeichnung „ Muller vor der Brugge “ deutet in erster Linie darauf hin, dass der Vater Müller vor der Brücke zu Beyenburg war. In der Urkundensammlung der Familie ROCHOLL befindet sich Briefwechsel und Auszüge über die Feststellungen der Beyenburger Mühlen und ihrer Besitzer, aus denen sich aber bislang keine festen Ergebnisse ableiten ließen. Der Vater könnte nach seinem Beruf auch Müller geheißen haben, doch lässt sich darüber nichts Sicheres sagen, da über ihn sonst nichts bekannt geworden ist. Jedenfalls ist er – leider ohne überlieferten Vornamen – als Stammvater der Familie unter der Bezeichnung „ MULLER VOR DER BRUGGE ZU BIENB . “ anzusehen. Nach der Urkunde hat er offenbar 1599 noch gelebt, und er könnte, wenn man 1565 als Geburtsjahr des U R -P ETER ansetzt, um 1535 geboren sein. Vater d. Ur-Peter Der Ur-Peter DER U R- P ETER [ 0 2 001 0 00 ] Nach dem Vorangegangenen dürfte seine Wiege nicht in Radevormwald gestanden haben, sondern in Beyenburg Er siedelte sich in Radevormwald an und ist der erste bekannt gewordene Träger des Familiennamens R OCHOLL überhaupt. Bei den bereits erwähnten beiden ersten Vorgängen vom 19.2.1590 und 17.6.1591 handelt es sich um einen Rechtsstreit über ein Grundstück des UR -PETER , wobei sich sein Widersacher „ CLAS IM GARTERHAUß “ erweist (Abschrift über diesen Streit siehe nachstehend) . Ob Clas damals schon sein Schwager war oder es erst später wurde, ist allerdings fraglich. Aus den Urkunden geht zum mindesten hervor, dass der U R -P ETER neben einem Grundeigentümer mit Namen ROCHOLSBERG ein Haus baute. Mit großer Wahrscheinlichkeit wird hiermit – zumal auch nach den Geburten seiner Kinder zu urteilen – die Gründung eines eigenen Hausstandes, das heißt sein Eintritt in den Ehestand, verbunden gewesen sein, so dass sein Geburtsjahr um 1565 gelegen haben könnte. Weiterhin ist ein Gerichtsurteil aus dem Jahre 1599 (nochmals hier der Verweis auf den nachstehend wiedergegebenen "Streit zw. dem UR -PETER und Claiß KUEPER “ - auch dargestellt in Anh. 6 ) erwähnenswert, das für die Beweisführung hinsichtlich des Vaters des Ur-Peter auch bereits angezogen wurde. Hiernach war es U R -PETER s Gattin eine mit Vornamen unbekannt gebliebene Schwester des Claiß KUEPER verheirateten Drude (Gertrud) MEUTERS ( Munters ). Beide Schwäger geraten erneut, und zwar diesmal als Erben nach dem Ableben ihres Schwiegervaters Sibell M EUTERS ( Munters ), Schuhmacher zu Radevormwald, über ein Haus in Meinungsverschiedenheiten. Beide Teile, das heißt der UR -PETER und Claiß mit seiner Frau, werden wegen Ungebühr in eine Ordnungsstrafe von 3 Gulden genommen. Ein anderer Vorgang, gleichfalls von 1599 (vgl. Anh. 5 , „Hausverkauf von SUNDERMANN an MUMHAGEN “) , gibt Kunde vom Verkauf eines Hauses „ Das Newenhauß “ genannt und zwischen den Grundstücken der vorgenannten feindlichen Schwäger gelegen. Verkäufer ist der damalige Pfarrer Adolph SUNDERMANN , Ersteher sind die Eheleute Wilhelm und Wilhelmine MUMHAGEN . Diese Nachricht besagt mehr als es den Anschein hat. Das zeitweise Nebeneinanderwohnen von SUNDERMANN und dem U R -PETER scheint die Ursache einer engen Freundschaft gewesen zu sein. Sie äußerte sich später dadurch, dass der U R -P ETER langjähriger und tatkräftiger Kirchmeister unter SUNDERMANN wurde. Wahrscheinlich erlitt er dasselbe Schicksal wie jener, wie noch im Folgenden näher ausgeführt werden wird. Urschrift über den Streit zw. dem UR- PETER und Claiß KUEPER Abschrift nebenstehender Urkunde über den Streit Text: Lippisches Landesarchiv, Detmold Nr. 172 Brüchten des Ampts Bienburgh Die Erbgenamen weilandt Sibylle Schuhmachers zu Radt, der Mullersche Sohn vor der Burgen eins, und Drude Meuters (Munter) sampt ihren Zuständern anderenteils, haben allerhand Tathandlung mit vermeintlichem Opprorhenderen der Possession, des hinterlassenen Hauses allda begangen, also daß daraus groß Wappengeschrei und Ärgernis in der Nachbarschaft entstanden. Peter Muller vor der Burgen zu Biene. (Beyenburg) 3 ggl. Rockholl zu Radt Drude Meuters (Munters) und Claiß Kueper 3 ggl. J edoch hat die angeführte Nachricht noch eine andere Bedeutung: Mit „ Newenhauß “ ist zweifellos einem bestimmten Gebäude der Name „neues Haus“ verliehen worden, ein Name, der nach 33 Jahren in einem Erbteilungsvertrag (vgl. Anh. 9, „Erbvertrag M OL L “ ) in sehr ähnlicher Form, nämlich „ Riggenhuß “, wiederkehrt. – Nach der angezogenen Urkunde setzt sich die Witwe Christine M OLL , anlässlich des Ablebens ihres Sohnes Hans, mit dessen Witwe, also dessen Schwiegertochter Maragrete M OL L auseinander. Ihr Schwiegersohn Gottschalk R OCHOLL , Ehegatte ihrer Tochter Maragrete , wird in dem Vertrag als Gläubiger gleichfalls erwähnt. Christine war mit Gottschalk M OLL verheiratet gewesen, was aus einem Pachtvertrag vom 10.4.1615 hervorgeht. Bei der Auseinandersetzung teilen sich die beiden Witwen in ein „ Riggenhuß “, offenbar das von dem Ehepaar M UMHAGEN einstmals (1599) erworbene „ Newenhauß “. Macht man diese Annahme, so ergeben sich die weiteren Folgen zwangsläufig. Die Christine war eine Tochter des Ehepaares M UM-HAGEN , verheiratete sich mit Gottschalk M OLL , und beide wurden Mit-bewohner und Erben des „ Newenhauß “, auch „ Riggenhuß “ genannt. Dieses lag aber bekanntlich zwischen den Häusern des U R -P ETER und seines Schwagers Claiß K UEPER . Es wohnten also der U R– P ETE R und Gott schalk M OLL Haus an Haus. Wenn wir nun finden, dass die Tochter des Gottschalk M OLL einen Gottschalk R OCHOLL zum Manne hatte, ist der Schluss nicht fernliegend, dass er der Sohn des U R– P ETER gewesen ist. Margarete M OLL und Gottschalk R OCHOLL waren nebeneinander aufgewachsen und ein Paar geworden. Ja, Gottschalk M OLL wird bei der Taufe des Sohnes Gottschalk seines Freundes und Nachbarn Peter R OCHOLL Gevatter gestanden haben. Der erwähnte Rechtsvertrag (vgl. Anh. 8 : „Verpachtung einer Wiese an Gottschalk M OLL “) lässt auch deutlich erkennen, dass Gottschalk M OLL seinen Färberberuf auf seinen Schwiegersohn Gottschalk R OCHOLL übertragen hat; sein Patenkind wird also wohl bei ihm in der Lehre gewesen sein. Auch andere Gründe machen es beinahe zur Gewissheit, dass Gottschalk R OCHOLL der Sohn des U R -P ETER s war. Zunächst ist neben dem U R -P ETER kein anderer Träger des Namens R OCHOLL vorhanden, der als Vater in Frage käme. Da der U R -P ETER ja von auswärts zugezogen war, kann das nicht Wunder nehmen. Dann nennt Gottschalk seinen ältesten Sohn PETER , was durchaus auf einen Großvater PETER schließen lässt. Weiterhin macht Gottschalk Ansprüche geltend an die Nachkommen des Pfarrers POLLICH , die auf Darlehen in der Verfolgungszeit zurückgehen. Darlehen hat aber wohl nur der Kirchmeister PETER R OCHOL L (der U R -P ETER ) dem bedrängten Geistlichen oder seiner Familie und nicht der junge Gottschalk gegeben, der nur die Ansprüche – doch von seinem Vater – geerbt haben wird. So treten eine ganze Reihe von Umständen zusammen, die in ihrer Häufung die Abkunft des Gottschalk vom U R -P ETER zur Gewissheit machen und damit auch die mehrerer anderer gleichzeitig mit ihm lebender Namensträger. Diese werden ausschließlich als Brüder (vgl. Anh. 11 , „Hermann-Stiftung“ ) bezeichnet, wie P ETER und Hermann , oder sie werden durch gemeinschaftlichen Geschäftsbetrieb, wie Gottschalk und Adolph , oder durch Spuren von familiären Beziehungen, wie P ETER und Gottschalk , als Brüder ausgewiesen. Die Familienüberlieferung spricht ausdrücklich von Brüdern Gottschalk s, wenn sie auch an anderen Orten gelebt haben sollen. Der U R -P ETER heiratete, wie bereits erwähnt, um 1590/91. Es wurden geboren (errechnet nach den Verhören – vgl. Anh. 15 , „Verhör von Peter ROCHOL L Sohn“ und Anh. 16 , „Verhör von Gottschalk und Adolph ROCHOLL dem Älteren “ ) : 1592 P ETER ( Sohn ), 1593 Gottschalk und 1600 Adolph. P ETER (Sohn) nennt seinen mutmaßlichen einzigen Sohn P ETER (der spätere „ auf dem Berg “), und in der Adolph-Linie spielt der Name Peter (als Peter Bäcker der Ältere und Jüngere ) eine große Rolle. Dass P ETER (Sohn) (vgl. Anh. 15 – wie vor) , Gottschalk und Adolph (vgl. Anh. 16 – wie vor) nach dem Dreißigjährigen Kriege eidlich über die kirchlichen Zustände in Radevormwald werden, mag wohl damit zusammenhängen, dass sie als Söhne des Kirchmeisters jener Tage am besten Aussagen konnten. – Der Vollständigkeit halber sei erwähnt, dass zu den genannten Brüdern aus ähnlichen Erwägungen ohne Zweifel noch ein Friedrich gehörte, von dem noch gesprochen werden wird. Die vorgebrachten Gründe stellen keine zwingenden, untrüglichen Beweise dar, machen aber die Sachlage in einem Maße wahrscheinlich, dass sie der Darstellung zugrunde gelegt werden können. Über das berufliche Wirken des U R -P ETER lässt sich aus den kurzen, den Rechnungsbüchern der reformierten Gemeinde entnommenen Meldungen sagen, dass er Handelsmann im weiteren Sinne war und dabei auch seine Gemeindemitglieder unter anderem mit Schuhwerk versorgte. Dieses Handwerk wird er von seinem Schwiegervater Sibell MEUTERS ( Munters ), der als Schumacher bezeichnet wird, übernommen haben. Kirchmeister war er 1605/06 und 1619, oberster Kirchmeister vermutlich 1612-1617, bestimmt jedoch 1614/15. In diesen Jahren heißt es: „1615 item Peter R OCHOLL seiner Arbeit zu gedenken 10 Thaler.“ – So hat sich der U R -P ETER wohl wegen seiner Tüchtigkeit und seines einsatzbereiten Mutes eine angesehene Stellung in der Gemeinde verschafft und sich und seinen Nachkommen den Eintritt in die Kreise der Ratsverwandten ermöglicht, das heißt zu den Familien, die in einem gewissen Kreislauf die städtischen und kirchlichen Ehrenämter, wie Bürgermeister, Richter, Schöffe, Kirchmeister, Provisor usw. verwalteten und zur Oberschicht der Bevölkerung zählten. Der U R -P ETER bestätigte sich als Kirchmeister, Peter (Sohn) mehrfach als Bürgermeister, Richter und Ältester, Gottschalk und Adolph als Provisor, Peter (Enkel) wiederholt als Bürgermeister und so fort. Ob der U R -P ETER der mit den beiden Pfarrern verschleppte und gleichfalls getötete Kirchmeister war (wie es von einem Kirchmeister behauptet wird), ist nicht erwiesen, aber sehr wahrscheinlich. Als Kirchmeister, Freund und Helfer von SUNDERMANN , war er den Gegnern der Reformierten in Radevormwald zu mindestens stark verdächtig. Den Ausschlag für seine Festnahme wird vielleicht die Tatsache ergeben haben, dass er ein Abwehrschreiben vom 04.03.1626 neben verschiedenen Einzelunterzeichnern nicht nur für sich, sondern auch für zwei andere, die wahrscheinlich des Schreibens unkundig waren, unterschrieben hat. In diesem Schreiben verwahrten sich die Reformierten dagegen, dass sie die Veranlassung gegeben hätten zu Schlägereien zwischen Soldaten und katholischen Bürgern einerseits und den Reformierten anderseits wegen des gemeinsamen Gebrauchs der Kirche und den Besitz des Kirchenschlüssels. Die letzten Unterschriften lauten wörtlich: „ Claß KUEPER (wiederum sein Schwager), Peter R OCHOLL so auch geschriewen, Gangolf von der Heide, Joh. Graffweg . Ich Peter R OCHOLL vor die beiden unterschriewen. “ – Hiernach hatte man ihn wohl als den geistigen Urheber der Eingabe angenommen. DIE K INDER DES U R- P ETERs Vor näherem Eingehen auf die Nachkommenschaft des UR -PETER wird auf die Kopfsteuerlisten mit Erläuterungen (vgl. Anh. 23 , „Kopfsteuerlisten von Radevormwald vom 22.01.1663 und 30.09.1673" ) besonders hingewiesen. Sie geben ein aufschlussreiches Bild über die Familienverhältnisse und manches andere. Da sie erst in neuster Zeit (bezogen auf 1938) bekannt wurden, waren sie nachträglich eine willkommene Ergänzung und Bestätigung für gefällte Entscheidungen. Kinder d. Ur-Peters Peter (Sohn) P ETER (SOHN) [ 0 3 001 0 00 ] Trotz der wenigen Nachrichten über ihn tritt er doch als scharf ausgeprägte Persönlichkeit hervor. Seine besten Mannesjahre und zugleich sein ganzes Wirken fielen in die Wirrnisse des Dreißigjährigen Krieges , in dem es sicher nicht einfach gewesen ist, Ämter wie das des Bürgermeisters, des Richters und des Gemeindeältesten zu verwalten. Die „Hermann-Stiftung“ (vgl. Anh. 11) aus der sich sein Bruderverhältnis zu Hermann erklärt, zeugt aber auch von seinem Brudersinn und seiner Mildtätigkeit. Sie bestimmt als die Zeit seines Ablebens das Jahr 1652. Aus anderer Ursache wird auf sie noch zurückgekommen. – Sein mannhaftes Eintreten für seine Vaterstadt erwarb ihm das volle Vertrauen seiner Mitbürger. Er wurde neben dem Pfarrer der reformierten Gemeinde zu dem schweren Gang zur Synode in Solingen am 16.4.1646 (vgl. Anh. 14 : „Vollmacht für den Pfarrer und den Richter Peter ROCHOL L Sohn, als Abgeordnete der Gemeinde zur Synode Solingen“) ausersehen und am 04.04.1648 als bester Sprecher zum Verhör über die Religionsverhältnisse in Radevormwald um 1624 ( vgl. Anh. 15 : „Verhör von Peter ROCHOL L Sohn“) nach Solingen abgeordnet. Über Namen und Daten seiner Gattin ist nichts bekannt geworden. Nach der Eheschließung seiner Tochter Margaretha im Jahre 1652 zu urteilen, wird er vor 1625 geheiratet haben. G OTTSCHALK [ 0 3 002 0 00 ] Er galt früher nach der alten Stammtafel von Louis R OCHOLL als Stammvater der Familie. Noch jetzt (Anm. HR: 1938) bildet seine Nachkommenschaft den weitaus größeren Hauptast neben den kleineren seines jüngeren Bruders Adolph . Die über ihn, Gottschalk , bekannt gewordenen Nachrichten lassen ihn klar hervortreten. Er war hauptsächlich Geschäftsmann, Tuchmacher und Färber. Diesen Beruf hatte er, wie bereits erwähnt, von seinem Schwiegervater Gottschalk MOL L übernommen ( vgl. Anh. 8 : „ Verpachtung einer Wiese an Gottschalk MOLL “) . Von seinem Opfersinn zeugt eine Schenkungsurkunde ( vgl. Anh. 10 : „Schenkung von Gottschalk ROCHOLL “) . Wenn er auch nachweisbar 1638 Provisor der reformierten Gemeinde war und 1651 als Zeuge über die Religionsverhältnisse in Radevormwald um 1624 verhört wurde (vgl. Anh. 16a Nr.6: „Verhör von Gottschalk und Adolph ROCHOLL dem Älteren – Godtschalk ROCKOLT “) , so tritt er sonst im öffentlichen Leben weniger hervor, als beispielsweise sein älterer Bruder Peter (Sohn) . Es lassen sich nur Vermutungen anstellen wann Gottschalk seine Ehe mit Margaretha MOLL schloss. 1632 war er jedenfalls verheiratet (vgl. Anh. 9 : „Erbvertrag MOLL “) . Zu dieser Zeit stand er im 39. Lebensjahr. Bei der zeitlichen Schätzung seiner Eheschließung ergeben sich unter Berücksichtigung des Heiratsalters seiner Frau, ihrer dem Alter nach begrenzten Zeugungsfähigkeit und der Tatsache, dass der jüngste Sohn Bernhard erst 1645 geboren wurde, die Jahre 1620 bis 1622. Andererseits kommt als späteste Zeit das Jahr 1624 in Betracht, und zwar nach der mutmaßlichen Geburt seines ältesten Kindes Christine , wie im Nachfolgenden noch näher ausgeführt werden wird. Nach allem wird eine lose Festlegung auf 1620 bis 1624 der Wahrscheinlichkeit nahekommen. Gottschalk A DOLPH [ 0 3 003 0 00 ] Adolph Im Verhör von 1651 (vgl. Anh. 16b , Nr. 7: „Verhör von Gottschalk und Adolph ROCHOLL dem Älteren – Adolff ROCKHOL sagt ...“) bezeugt Adolph eingangs, dass er 1600 geboren wurde und 1625 geheiratet hat. Um die Weiterentwicklung nach ihm darzulegen, bedarf es, abweichend von vorangegangenen Fällen, einer gleichzeitigen Betrachtung von Adolph, seinem Sohn und seinem Enkel, zumal diese auffallend schnell hintereinander folgen. Hierzu wird auf die Kopfsteuerlisten (vgl. Anh. 23 , Bl. 92, 95 und 236) und die „ Claß VON DAHLHAUSEN –Stiftung " (vgl. Anh. 12) hingewiesen. Diese Quellen ergeben zwangsläufig folgendes Datenbild, denn diesem liegt die Tatsache zugrunde, dass der Enkel Peter (Bäcker) 1663 mindestens 15 Jahre alt gewesen sein muss ( vgl. Anh. 23 , Bl. 95) : Adolph der Ältere , ★ 1600, † vor 22.1.1663; ⚭1625 mit Entgen (? VON DAHLHAUSEN ), ★ (_), † nach 22.1.1663. D eren Sohn: Adolph der Jüngere , um ★ 1626, † zwischen 1673 und 1678, um ⚭1646 mit Margarethe ★ (_), † um 1682. Deren Sohn wiederum: Peter (später genannt Peter Bäcker ), ★ um 1647, †19.1.1695, ⚭ vor 1673 mit Margarethe ★ (_), † 29.01.1697 (Diese Nachricht ergibt sich aus einer anderen Quelle – Anm. HR: Quelle unbekannt ) . Für die ehemals von Claß VON DAHLHAUSEN eingeführte Stiftung tritt nach seinem Tode zunächst Adolph der Ältere in seiner Eigenschaft als Schwiegersohn im Jahre 1638 ein. Als solcher ist er nach den allgemeinen Erfahrungen in der Auslegung solcher Vorgänge (nämlich Fortsetzung der Zahlung) mit großer Wahrscheinlichkeit anzusehen. Er zahlt nachweisbar alljährlich bis 1660/61 weiter und vermutlich noch bis zu seinem vor dem 22.01.1963 erfolgten Tode. Ab 1660/61 fehlen die Rechnungsbücher bis 1678. Von diesem Zeitpunkt setzt Adolphs Witwe die Zahlung der Stiftung fort. Die Frage welche Witwe weiter zahlt, Entgen ( des Älteren ) oder Margarethe ( des Jüngeren ), ist ungelöst, aber auch nicht so wichtig. Da Peter (Bäcker) als Enkel die Stiftung 1682 übernimmt, ist mit einiger Wahrscheinlichkeit anzunehmen, dass sie nach dem Ableben von Adolph dem Älteren der Jüngeren fortsetzte und nach ihm 1678 seine und nicht des Älteren Witwe. Entscheidend jedenfalls dafür, dass sich die Auszahlung der Stiftung vom Vater wahrscheinlich auf den Sohn, bestimmt aber auf den Enkel forterbte, ist ihr immer gleicher Wortlaut und gleicher Betrag auch in späterer Zeit, in der dieselbe Stiftung immer wieder eine Rolle spielt. Auch die übrigen vorliegenden Meldungen lassen keine Trennung in der Behandlung von Vater, Sohn und Enkel zu. Die erste besagt, dass Adolph der Ältere und der Jüngere mehrere Male aus den „Burger-Zwanckmullen“ Erträgnisse entnehmen, und zwar der Ältere am 11.01. Weizen, am 08.02. Hafer und Breimehl, am 16.08. Korn, am 05.09. Hafer, am 14.11. Breimehl, und der Jüngere am 13.06. Korn und Malz und am 19.09. ebenfalls Korn und Malz. Hiernach hat es den Anschein, dass Vater und Sohn – vielleicht gemeinsam – Bäckerei betrieben. Adolph der Ältere lieferte sogar am 05.03.1643 auf Kosten der Gemeinde für 4 Gulden, 14 Albus Brot an die Armen. Der Jüngere nahm vielleicht – wegen des Malzbezuges – Branntweinbrennerei hinzu. Das ist umso wahrscheinlicher, als dessen Sohn, Peter (Bäcker) als Branntweinkrämer in den Kopfsteuerlisten (vgl. Anh. 23 , Bl. 236) bezeichnet wird. Bäckerei und Branntweinkrämer waren in jener Zeit häufig verbunden. Die weiteren Nachrichten lassen nicht recht erkennen, ob darin Adolph Vater oder Sohn gemeint ist. Neben einigen Erbangelegenheiten, die Forderungen und Zahlungen betreffen, handelt es sich am 12.06.1662 um die Teilnahme eines Adolphs am Sendgericht zu Radevormwald und am 15.11.1662 um die betrübliche Tatsache, dass ihm von einer Frau „Kappes“ (= Weißkohl) gestohlen wurde. Dieser Vorgang hat zwar keine familienkundliche Bedeutung, doch wäre der Zeitpunkt dann bemerkenswert, wenn der Leidtragende der am 22.01.1663 als bereits verstorben erkannte Adolph Vater gewesen sein sollte. In diesem Zusammenhang ist noch die weitere Entwicklung nach Adolph dem Jüngeren zu verfolgen. Er hatte außer dem bereits behandelten Sohn Peter (Bäcker) wahrscheinlich noch 2 Kinder: Eine Nachricht besagt: „Am 13.10.1666 erscheint Adolph R OCHOLL im Namen seiner Tochter vor dem Stadtgericht: “Der Vorname dieser Tochter ist nicht bekannt geworden. Sie war vermutlich mit Arnold ROCHOLSBERG verheiratet, was aus der „ Claß VON DAHLHAUSEN– Stiftung “ geschlossen wurde. Diese setzte, wie bereits erwähnt, nach Adolph dem Jüngeren seine Witwe bis 1682 fort, danach ihr Sohn Adolph Peter (Bäcker) bis zu seinem Ableben 1695, dann (1697 – 1699) dessen Kinder und 1700 Arnold ROCHOLSBERG bis zu seinem Tode 1717. Der Wechsel von 1700 ist nur so zu erklären, dass die Kinder von Peter (Bäcker) die Weiterzahlung – vielleicht aus wirtschaftlichen Gründen – einstellen mussten und ihr besser gestellter Onkel, der Bürgermeister und Richter Arnold ROCHOLSBERG , sich veranlasst sah, diese Familienüberlieferung aufrechtzuerhalten, dass heißt im vorliegendem Fall, hier einzuspringen. Aus diesen Vorgängen wurde wenigstens die erwähnte Eheschließung gefolgert. Da die Hochzeit bereits am 17.05.1679 stattfand, so kann Arnold R OCHOLSBERG nur Schwager, keinesfalls Schwiegersohn von Peter (Bäcker) gewesen sein. Als 3. Kind von Adolph dem Jüngeren wurde Adolph eingeordnet. Seiner Eingliederung an dieser Stelle liegen allein sein Vorname und seine als Sohn von Adolph dem Jüngeren passenden Lebensdaten zugrunde. Er war Landmann auf Hulverscheid bei Radevormwald, entleiht am 30.11.1715 das große Leichentuch und stirbt am 17.11.1721. Am 16.10.1730 zahlen seine nachgelassenen Kinder für das große Leichentuch einen Betrag, segnet also auch seine sonst unbekannte Witwe das Zeitliche. Weiteres ist von ihm nicht bekannt geworden. Er ist jedenfalls als Stammvater der späteren Hulverscheider ROCHOLL s anzusehen ( vgl. Anmerkung unter Sth [ 0 5 011 0 00 ] : „ Adolph, LANDMANN zu Hulverscheid“) . Die Kinder von Peter (Bäcker) ergeben sich wiederum aus folgenden Nachrichten: Am 03.12.1709 beteiligt sich ein Peter ROCHOLL (Bäcker) als Junggeselle bei der Stiftung von neuen Tafeltüchern für die reformierte Kirche (vgl. Anh. 30 : „Stiftung von Tafeltüchern“) und am 26.04.1710 werden auf der Hochzeit von Peter ROCHOLL (Bäcker) 20½ Stüber für die lieben Armen gesammelt. Unzweifelhaft handelt es sich hier um den Sohn von Peter (Bäcker) dem Älteren (†1695). – Andererseits vereinnahmt Johannes Christoph ROCHOLL als Provisor der reformierten Gemeinde am 19.12.1707 von „seinem Bruder“ Peter, nachdem dieser eine Reise vollendet hatte, einen Gottesheller und entleiht Peter „wegen seines Bruders Adolph“ (Ableben) am 02.03.1728 das große Leichentuch. – Hernach sind Adolph, Johannes Christoph und Peter als Brüder und folglich auch als Söhne des älteren Peter (Bäcker) erwiesen. Bis zu einem gewissen Grade wird diese Tatsache noch erhärtet durch die Wahl der Vornamen des jüngeren Peter (Bäcker) für seine Kinder, nämlich Johann Christoph Peter und Johann Peter (vgl. Stammhalter [0 7 055 0 00 ] und [0 7 056 0 00 ] ) . Schließlich ist über die Gleichsetzung von Peter (Bäcker) dem Jüngeren mit Peter ROCHOLL , dem Stammvater des früheren Zweiges I, noch einiges zu sagen. – Ein Peter Rocholl zahlt 1714, 1722, 1726 Beträge für Entleihung von Leichentüchern, war 1717 Provisor und bezieht 1729, 1733, 1734 und 1737 Kalk von der reformierten Gemeinde. Danach verschwindet er aus Radevormwald, zumindest erscheint er nicht mehr in den Rechnungsbüchern der reformierten Gemeinde. Er wird Radevormwald verlassen haben – vielleicht weil er Witwer war – und nach Gemarke bei Barmen verzogen sein, wo sein älterer Sohn Johann Christoph Peter Anstellung als Lehrer gefunden hatte. Dort stirbt er auch am 07.01.1761 „80 Jahre und 6 Monate minus 7 Tage alt“. Die ganzen Nachrichten und Daten über Peter ( Bäcker ) den Jüngere n, Peter ROCHOLL 1714 – 1737 in Radevormwald und den Stammvater des früheren Zweiges I, Peter R OCHOLL , passen so auffallend zusammen, dass an der Gleichsetzung der 3 Genannten nicht gezweifelt werden kann. Friedrich u. Hermann F RIEDRICH [ 0 2 001 0 03 ] UND H ERMANN [ 0 2 001 0 05 ] 02 0010 03 Friedrich Die Nachrichten über diese beiden Söhne des U R -P ETER sind recht mager. Friedrich [ 0 2 001 0 03 ] verkaufte der reformierten Gemeinde 1629 ½ Pfund Wachs, war also Kaufmann, und seine Witwe zahlt 01.05.1653 eine Gartenpacht. Damit sind die unmittelbaren Nachrichten erschöpft. Eine Margit ROCHOLTZ (Raucholz) verkauft sehr ähnliche Artikel, und zwar am 06.08.1644 ½ Pfund Kerzen, zum Christfest 1645 ein Pfund Kerzen und am 05.01.1646 "1 Ort" Tran an die Kirche. Aus diesen Angaben wurde gefolgert, dass es sich hier um Friedric hs Gattin handelt, er selbst vor 1644 gestorben ist, und seine Frau sein Geschäft fortführte. – Für seine Geburt lag keine Angabe vor. Es liegt nahe, Friedrich zwischen Gottschalk und Adolph einzureihen. – Kinder wurden nicht ermittelt, wären aber durchaus möglich ( vgl. Anh. Nr 1a , „Namensträger Rocholl aus Rade-vormwald, die in die dargestellte Stammfolge nicht einzugliedern waren“, dort unter a . „Einzelmeldungen oder mehr oder weniger bündige Zusammenhänge“) . Hermann [ 0 2 001 0 05 ]… Sein Name erscheint lediglich in der sogenannten „ Hermann-Stiftung “ (vgl. Anh. 11 ) , wonach er um 1637/38 – vermutlich ledig – gestorben ist. Sonst ist über ihn nichts bekannt geworden. Vielleicht war er der jüngste Sohn des U R -P ETER s und der Lieblingsbruder von Peter (Sohn) , der deshalb Hermanns Verpflichtungen übernahm. 02 0010 05 Hermann K INDER VON P ETER (S OHN ) Kinder von Peter (Sohn) Als solche sind Margarethe und Christine erwiesen und gelten Peter (auf dem Berge) und Gertrud mit größter und geringerer Wahrscheinlichkeit. Mit Peter (auf dem Berge) starb der Zweig des Peter (Sohn) in der Manneslinie vermutlich aus. Dagegen fließt noch heute in den Nachkommen seiner Tochter Margarethe , und zwar in großen Teilen bekannter Elberfelder Familien, wie WICHELHAU S , WÜLFIN G , KEETMA N , GREEF F , SCHOELE R und anderen mehr, sein Blut. Margarethe : Ihretwegen sei erneut auf die „ Hermann-Stiftung “ (vgl. Anhang Nr. 11 ) hingewiesen. Hiernach gestalten sich die Fortsetzungen der Zahlungen wie folgt: Von 1638 bis 1651/52 Peter (Sohn) , von 1652/53 seine Erben und ab 1655 bis 1657 dieselben mit dem ausdrücklichen Zusatz „jetzt und Nikolas VOLKMANN “. Auch diese setzt Nikolaus VOLKMANN fort. Da nun laut Kirchenbuch der reformierten Gemeinde zu Kettwig im September 1652 „ Nikolas VOLKMANN und Margaretha RAUCHOL aus Rad vorm Wald“ heirateten, ist erwiesen, dass Nikolaus V OLKMANN in seiner Eigenschaft als Schwiegersohn die Zahlung fortsetzte, und das Margarethe tatsächlich die Tochter von Peter (Sohn) war. Christine heiratete Anfang August 1662 Christoph VON MARSCHEID (vgl. Anh. 17 , „07. und 08.08.1662. Christoph VON MARSCHEID wird, weil bei seiner mit Christine ROCHOL s ( 0 4 004 0 00 ) gefeierten Hochzeit über die Gesetze gehopt*, in Strafe genommen“. – *ursprüngliche Anm.: „Veranstaltung zu großer Hochzeitsfeier, wobei die jungen Leute zu viel gesoffen, sich über die Straße spielen lassen.“) , der aus den beiden Nachrichten vom 29.11.1662 (vgl. Anh. 18 ) als Schwiegersohn von Peter (Sohn) klar hervorgeht. Infolgedessen steht also auch Christine als seine Tochter fest. Peter (auf dem Berge) als seinen Sohn zu erweisen, stellt sich schwieriger. Mit der Bezeichnung „ auf dem Berge “, die ihm zweifellos zum Unterschiede von mehreren Namensvettern zugelegt worden war, wurde offenbar eine Hauslage gemeint. – Die Gegend der heutigen Lindenstraße in Radevormwald soll früher „ auf dem Berge “ geheißen haben. – Die erste Nachricht über ihn stammt aus den Kopfsteuerlisten (vgl. Anh. 23 , Bl. 98) . Hiernach war er 1663 bereits verheiratet, und zwar mit Agneta, geb. (nicht bekannt). Die zweite Nachricht vom 06.10.1666 (vgl. Anh. 20 ) gibt Kunde von einem Vergleich nach einem Streit, bei dem sein Widersacher Christoph VON MARSCHEID war. Anscheinend handelt es sich hier wieder um die Schlichtung einer Meinungsverschiedenheit zwischen zwei Schwägern. Nach der gesamten Beweisführung sieht es jedenfalls so aus. –Schließlich gibt Peter (auf dem Berge) 1671 eine beachtliche Vermögenserklärung über fünf ihm gehörende Grundstücke ab (vgl. Anh. 22 : „Besitztum von Peter auf dem Berg “) . Keines derselben deutet auf eine Verbindung mit einer Wohngegend „ auf dem Berge “ hin, und doch müssen Beziehungen der Familie Peter (Sohn) hierzu bestanden haben (vgl. Anh. 18 , 1. Meldung) . Auffallend ist es, dass nach dem Ableben von Peter (Sohn) der Schwiegersohn VOLKMANN die „ Hermann-Stiftung “ fortsetzt und nicht der vermeintliche Sohn Peter (auf dem Berge) . Vielleicht war er 1655 noch nicht mündig, oder seine Mittel waren damals noch schwächer. Bei den nachfolgenden Betrachtungen handelt es sich um einen Peter ROCHOLL ohne den Zusatz „ auf dem Berge “, der aber dem ersten vermutlich gleichzusetzen ist. Am 10. 3.1666, also zeitlich ein halbes Jahr vor dem Streit zwischen Peter (auf dem Berge) und Christoph VON MARSCHEID , treibt ein Peter zu Fastnacht Unwesen (vgl. Anh. 19 ) . Dieses lässt den Schluss zu, dass es sich um ein und dieselbe Person gehandelt hat. – Unter dem 21.04.1687 wird ein Peter als Pate bei einer Taufhandlung in der lutherischen Gemeinde Remlingrade erwähnt, und ebenda heiraten am 14. Sonntag nach Trinitatis 1690 „ Henrich HÄNSE und Elisabeth ROCHOL , Selig Peter ROCHO L s Bürger zu Radevormwald eheliche Tochter“. Elisabeth ROCHOLL war in derselben Gemeinde bereits am 1. Sonntag nach Trinitatis „a parentibus reformatis prima vice communiziert“ worden (Anm. HR nach Rücksprache mit einem befreundeten Hamburger Pastoren kann dies wie folgt gedeutet werden: "Elisabeth ist von ihren reformierten Eltern am 1. Sonntag nach Trinitatis zum ersten Mal "kommuniziert" [bzw. in die Gemeinde eingeführt oder zur Kommunion gebracht] worden) . Mithin starb dieser Peter zwischen 1687 und 1690. Er ist keinesfalls mit seinen Zeitgenossen Peter (Enkel) und Peter (Bäcker) , die nachweislich später starben, zu verwechseln. Gertrud : Die Beweisführung für diese als Tochter von Peter (Sohn) ist schwach, aber immerhin erwähnenswert. Ihre Abstammung wurde daraus gefolgert, dass das Ehepaar Hermann MEININGHAUS und Gertrud ROCHOLL laut einer längeren Schenkungsurkunde vom 11.03.1711 den Armen der reformierten und lutherischen Gemeinde großherzigerweise ein Stück Land vermacht. – „ Unser Garten an der Hohestraßen´, wie er daselbst in seinen Bänken und Pfaelen an der Scheffen Johannen BAUENDAH L s Campe lieget, an des Herrn DR . ALHAUSEN s Garten anschließet. “ – Die Beschreibung dieses Gartens weist große Ähnlichkeit auf mit dem an letzter Stelle verzeichneten Grundstück in der Vermögenserklärung von 1671 des Peter (auf dem Berge) (vgl. Anh. 21 , „Besitztum von Peter R OCHOLL auf dem Berg “) . Es besteht also die Möglichkeit, dass Gertrud ihren Bruder beerbt hat. Als Tochter kommt sie für ihn nicht in Frage, da Gertrud 1663 (vgl. Anh. 23 , Bl. 99) bereits verheiratet war. Aus der Schenkung könnte gefolgert werden, dass diese anlässlich der Feier der goldenen Hochzeit geschah, in welchem Fall die Trauung auf den 11.03.1661 zu setzen wäre. Der Reihenfolge der vier Kinder von Peter (Sohn) in der Ausgangsübersicht liegen ihre Heiratsdaten zugrunde, wenngleich dieser Maßstab nicht immer zuverlässig ist. Margarethe heiratete 1652, Gertrud 1661, Christine 1662 und Peter war 1663 verehelicht. Da das Heiratsalter bei Söhnen im allgemeinen höher liegt, wurde Peter (auf dem Berge) vor Gertrud und Christine eingereiht. Gottschalks Kinder G OTTSCHALK s K INDER Der Justizbürgermeister Adolph Wilhelm ROCHOLL bemerkt in seinen hinterlassenen Schriften über Gottschalk , dessen Kinder und Enkelkinder (wiedergegeben in der Stammtafel von Louis ROCHOLL ): „Er ( Gottschalk ) zeugte daselbst (Radevormwald) zwei Söhne Peter und Bernhard, welch letzterer 1645 geboren wurde. – Der Peter hinterließ zwei Söhne Johann und Peter ROCHOLL , welche beide auf der Universität Duisburg Prediger in der Hauptkirche daselbst wurden.“ Die Mitteilung der weiteren dort wiedergegebenen Nachrichten erübrigt sich, da diese anderwärts belegt sind. Adolph Wilhelm wurde zwar mit neun Jahren Waise, aber drei Brüder seines Vaters, d.h. Enkel Gottschal ks, lebten noch viele Jahre mit ihm. Da er in jungen Jahren ein außerordentlich geweckter Mann war und im hohen Alter noch so klar und lebendig seine lange wechselvolle Lebensbahn aufzeichnen konnte, ist an Genauigkeit seiner Mitteilungen nicht zu zweifeln. Diese entsprechen, was die Abstammung von Peter (Enkel) und Bernhard als Söhne von Gottschalk anbelangt, aber auch den Kopfsteuerlisten (vgl. Anh. 23 , Bl. 91) . Bernhard ist außerdem noch zweimal als Sohn von Gottschalk beglaubigt, und zwar durch die Aufzeichnung der alten Bibel (vgl. Anh. 3 , „Die Aufzeichnung einer alten Bibel und ......“) und durch untrügliche alte Stammtafelzeichnung, welche von Pfarrer Theodor Karl KLOSE ([ 0 9 074 0 91 ] – siehe Zeichnung etwas weiter unten) eingereicht wurde. Schließlich bezeichnet der Provisor Bernhard ROCHOLL 1678 unter den Einnahmen in den Rechnungsbüchern der reformierten Gemeinde den Bürgermeister Peter ROCHOLL ausdrücklich als seinen Bruder (vgl. Anh. 25 : „ Peter Enkel [ 0 4 006 0 00 ], Bruder von Bernhard [ 0 4 008 0 00 ] und Wilhelm ÜMINGHAUS [ 0 4 007 0 00 ] beider Schwager“) . Nach allem sind beide als Gottschal ks Söhne gut ausgewiesen, ebenso ist ihr Lebensweg erkennbar. Zweifelslos war Peter (Enkel) älter als Bernhard , denn Peter nimmt bereits 1662 zusammen mit seinem Vater und seinem Onkel Adolph am Sendgericht teil, als Bernhard ( ★ 1645) erst 17 Jahre zählte. Da für die Teilnahme am Sendgericht ein gesetzteres Alter anzunehmen ist, kann Peter (Enkel) etwa 1630 bis 1635 geboren sein. Beide Brüder waren 1663, als sie noch bei den Eltern wohnten (vgl. Anh. 23 , Bl. 91) , ledig, 1673 aber (vgl. Anh. 23, Bl. 232 und 237) verheiratet. Die Eheschließung von Peter (Enkel) muss zwischen 1664 und 1668 stattgefunden haben, da sein ältester Sohn Johann 1669 geboren wurde. Als Bernhar ds Heiratsantrag ist der 05.10.1672 überliefert. Unter den Nachrichten von Arnold Wilhelm ROCHOLL ist indessen am bemerkenswertesten die Feststellung, dass Peter (Enkel) zwei Söhne Johann und Peter hatte, die Prediger in Duisburg wurden. Wenn sich diese auch als Prediger aus zahlreichen Nachrichten klar herausstellen, so ist ihre Abstammung merkwürdigerweise sonst nirgends angegeben. In diesem Zusammenhang sei noch einer mit Vornamen unbekannten Tochter von Peter (Enkel) – „Richter ROCHOL L s Tochter“ – Erwähnung getan. Als solche beteiligte sie sich bei der Stiftung der Tafeltücher ( vgl. Anh. 30 : „Stiftung von Tafeltüchern“) . Als Richter ROCHOLL kommt nur Peter (Enkel) in Frage. Nach anderer hiervon unabhängiger Quelle war ein Johannes WÜLFING zu Radevormwald mit einer ROCHOLL , deren Vorname ebenfalls nicht bekannt geworden ist, verheiratet. Derselbe W ÜLFING stand am 23.02.1718 bei der Taufe eines Sohnes vom Prediger Johannes ROCHOLL in Duisburg Pate. Diese Tatsache, und dass der Patenonkel die Reise nach Duisburg nicht scheute, sprechen mit großer Wahrscheinlichkeit dafür, dass Johannes WÜLFING als Schwager des Duisburger Predigerpaares anzusehen ist, das heißt seine Gattin als Schwester der beiden Prediger und als Tochter von Peter (Enkel) . Ganz unklar hingegen erscheint die Stellung von Johann und Maria als Kinder Gottschalk. Louis ROCHOLL führt sie als solche auf; eine Beweisführung hierfür fehlt, und bei neuerer Forschung wurde nicht die geringste Spur von ihnen gefunden. Sie sind überlieferungsgemäß als Geschwister von Peter (Enkel) und Bernhard , und zwar zwischen beiden, weitergeführt worden. Neben den bisher behandelten vier Kindern, Peter (Enkel ), Johan n, Maria und Bernhard , wie sie die Stammtafel von Louis ROCHOLL nennt, lassen sich nach den neueren Forschungen noch zwei Töchter Christine und Margarethe klar erkennen. Christine war mit Bürgermeister Dietrich HÖLTERHOFF verheiratet, der um die Jahreswende 1676/77 gestorben sein muss. Es kommt 13.03.1677 zu einem ausführlichen Erbauseinandersetzungsvertrag über sehr umfangreiche Ländereien (vgl. Anh. 24 : „Erbteilung des HÖLTERHOFF 1677“) . Aus diesem Vertrag ergeben sich die Verwandtschaftsverhältnisse, im Besonderen die eindeutige Tatsache, dass Christine aus der Ehe Gottschalk ROCHOLL und Margarethe MOLL stammte. Ihr ältester Sohn Peter war 1673 (vgl. Anh. 23 , Bl. 235) bereits verheiratet und zu dieser Zeit schätzungsweise 25 Jahre alt. Wenn Christine mit etwa 22 Jahren heiratete, so ist als Jahr ihrer Geburt 1625 und ihre Eheschließung 1647 anzunehmen. Margarethe war mit dem Bürgermeister Dr. Wilhelm Ü MINGHAUS verheiratet, was auf eigenartige Weise offen-bar wurde . Ü MINGHAUS war zunächst als Schwager von Bern-hard bekannt (vgl. Anh. 25 , „ Peter (Enkel) – [0 4 00 6 00] – Bruder von Bernhard [ 0 4 008 0 00 ] und Wilhelm ÜMINGHAUS [ 0 4 007 0 00 ] beider Schwager“) . Dieser bezeich-nete ihn 1705 im zweiten seiner drei Briefe (vgl. Anh. 28 ) an seinen Sohn Gottschalk (den Kriegsmann) als dessen Onkel, nämlich „Dein Ohm Wilhelm ÜMINGHAUS ist Bürgermeister“. Es herrschte lange Zeit Unklarheit darüber, welcher Art die Verwandtschaft war, das heißt, ob Ü MINGHAUS eine ROCHOLL oder eine BAUENDAHL zur Frau hatte. Dieses Geheimnis lüftete sich eines Tages durch die bereits erwähnte alte Stammtafelzeichnung, die, sehr hübsch „stammbaumartig“ dargestellt, auch sonst sehr beachtenswert ist und wahrscheinlich von Melchior ROCHOLL in Soest stammt [siehe nebenstehend] . Sie veranschaulicht im Besonderen die Nachkommenschaft des jüngsten Sohnes, Petrus , aus der Ehe Bernhard , wie dieser von Gottschalk ausgehend, offenbart nun die Tochter „ Margaretha ROCHOL L , verheiratet mit Wilhelm ÜMINGHAUS “ ferner als deren Tochter „ Margaretha ÜMINGHAUS Ehefrau von Joh. BRA ß “. Das sind aber zugleich auch alle Nachrichten, die von diesem Töchternachkommenzweig überhaupt bekannt geworden sind. Margarethe war 1663 noch ledig, jedoch 1673 verheiratet (vgl. Anh. 23 , Bl. 91 und 238) und wird nach den vorangegangenen Betrachtungen über die Eheschließung von Gottschalk sicher älter als Bernhard ( ★ 1645) gewesen sein. Hölterhoff C. u. D. F AMILIE R OCHOLSBERG UND DIE O RTSCHAFT R OCHOLLSBERG – Siehe Ahnentafel „Rocholsberg“ sowie den Anh. 2 , „Weitere Namensträger Rocholsberg aus Radevormwald“ – Rochol(l)sberg Eine Behandlung der Familie ROCHOLSBERG ist aus zwei Gründen erforderlich, und zwar erstmals wegen der großen Namensähnlichkeit mit ROCHOLL und zweitens, weil ungefähr ein Drittel aller Träger des Namens ROCHOLL von einer ROCHOLSBERG -Tochter abstammt. Die Schwierigkeit einer Aufstellung einer Stammfolge wird dadurch noch erhöht, dass die Familie annähernd ein Jahrhundert früher in Radevormwald auftritt als die Familie ROCHOLL , trotzdem aber weit dürftigere Forschungsergebnisse über sie vorliegen. Es sind auch nicht annährend solche Hilfsmittel oder Überlieferungen vorhanden, wie sie die Familie ROCHOLL besitzt. Dieses erklärt sich aus dem Niedergang der R OCHOLSBERG gegen Ende des 18. Jahrhunderts und ihrem Aussterben in der Manneslinie im 19. Jahrhundert, zum mindesten in Radevormwald. Etwa 7 km nordöstlich von Radevormwald liegt heute noch die kleine Ortschaft R OCHOLLSBERG (mit zwei „L “), die offenbar der Familie den Namen (jedoch mit einem „L “), gegeben hat. Diese Ortschaft ist heute ein zu Radevormwald gehörender Ortsteil. Nach den vorliegenden Urkundenabschriften kommen in der Schreibweise des Namens zahlreiche Verschiedenheiten vor, so zum Beispiel als Vokal in der ersten Silbe au, o, oe, oi, ou und oy, in der zweiten Silbe o und e, als Konsonanten zwischen den beiden ersten Silben ch, ck und k, ferner die Schreibweise mit und ohne l, so- wie ß statt s und am Schluss no ch ein h, jedoch niemals mit zwei „L “. In alter Zeit überwog ROCHELSBERG und R OCKOLSBERG , spät- hin R OCHOLSBERG . Hiernach wäre die Entstehung des Namens so zu erklären, dass sich ein Mann mit Namen R OCHEL oder R OCKOL dort, wo heute die Ortschaft liegt, ansiedelte, und dass sein Hof, da er tatsächlich hochgelegen war, R OCHELS - oder R OCKOL SBERG genannt wurde. In welchem Zeitmaß sich der Hof zur Ortschaft entwickelte, ist unbekannt. Den Nachrichten zufolge hat er sich bald vergrößert. Auffallender Weise tritt nun aber die Familie R OCHOLL , deren Name in ältester Zeit (auch außerhalb von Radevormwald) ähnliche Verschiedenheiten aufwies, erst 1590 in Radevormwald in Erscheinung, während die ersten Nachrichten der Familie R OCHOLSBERG aus dem Jahre 1502 stammen. Läge die Entwicklung umgekehrt, wäre der Zusammenhang sofort klar, und es könnte eine Verwandtschaft oder Abzweigung der R OCHOLSBERG von der Familie R OCHOLL gefolgert werden. So aber wird die Häufigkeit der Namensform R OCHOLL , deren Vorkommen außerhalb von Radevormwald bereits erwähnt wurde, auch hier im Spiele entstehen und die Ursache für das völlig getrennte Auftreten beider Familien gewesen sein. In einem Teil der Nachrichten erscheinen Personen mit der Bezeichnung „zu“ oder „von“ vor ROCHOLSBERG . Diese Bezeich-nung ist dann ein Flurname. Mit den genannten Vorworten sollte für die betreffenden Personen eine engere oder losere Verbindung zum Hof ausgedrückt werden. Wahrscheinlich setzte „zu“ ein Wohnen im Ort voraus, während ein „von“ eine frühere Beziehung dazu bezeichnete. Die Nachrichten über beide Personenkreise verteilen sich auf rund 1½ Jahrhundert, reichen mithin etwa bis 1650. Sie sind zahlenmäßig und inhaltlich im Vergleich zu dem Zeitraum gering, so dass sie keinerlei Aufstellung in der Stammfolge gestatten. Anders sieht es dagegen bei der in Radevormwald eingesessenen Bürgerfamilie ROCHOLSBERG (ohne "von" oder "zu") aus, die seit ihrem Erscheinen zur Oberschicht, das heißt zu den Ratsverwandten gehörte. Bei ihr sind zweifellos ebenfalls Beziehungen zur gleichnamigen Ortschaft spürbar, hatte sich der Name ROCHOLSBERG bereits zum Eigennamen entwickelt. Hier ließ sich schon eher eine Stammfolge feststellen. Die Zusammenhänge verstärken sich im 17. Jahrhundert, werden in der nachfolgenden Zeit wieder schwächer und verschwinden schließlich in neuerer Zeit ganz. Die beiden ersten Nachrichten über die Bürgerfamilie R OCHOLSBERG lauten: 06.03.1563 T heyes ROYCKEL ß BERG und Fia (Sophia ) elunde (Eheleute). 01.03.1565 Wylhelm ROYCKEL ß BERG Scheffe zu Radevormwald Es konnte im Rahmen der Stammfolge der Familie ROCHOLL nicht die Aufgabe werden, eine ins einzelne gehende Stammtafel der Familie ROCHOLSBERG aufzustellen. Sie spielt hier, im Ganzen gesehen, nur eine Nebenrolle. Bedeutsam ist sie für die Familie ROCHOLL aber dadurch, dass sich zwischen beiden Familien zeitweise enge Beziehungen feststellen lassen, die schließlich ihren hervorragendsten Ausdruck fanden in dem erfreulichen Ehesegen des Bürgermeisters Johannes ROCHOLL [ 0 5 006 0 00 ] und seiner Gattin Anna Maria R OCHOLSBERG . Diese Frau schenkte ihrem Gatten nicht weniger als 21(!!) Kinder und wurde dadurch zur bedeutendsten Mutter in der Familie ROCHOLL . Die Übersicht „Stammfolge R OCHOLSBERG “ veranschaulicht die Bürgerfamilie wenigstens einigermaßen in ihrer Blütezeit. Infolge des Fehlens der Kirchenbücher der reformierten Gemeinde für die Zeit vor 1770 war eine Verbindung mit den weiteren in Radevormwald ermittelten Namensträgern (vgl. Anh. 2 ) unmöglich. Die dargestellte Entwicklung der Familie ist mit derjenigen der Familie ROCHOLL nicht vergleichbar. Diese wuchs fortschreitend schier ins Ungemessene, jene nahm ab und verschwand schließlich ganz. Und doch fließt, wie bereits bemerkt, in etwa einem Viertel aller Namensträger ROCHOLL auch R OCHOLSBER G sches Blut. – In der Darstellung wurden die Vorfahren der Anna Maria ROCHOLSBERG etwas eingehender behandelt. Die Stammfolge veranschaulicht auch die Mannigfaltigkeit der zu ziehenden Schlüsse, wenn nur unzulängliche Quellen zur Verfügung stehen. Aus diesem Grunde erfolgt die Veröffentlichung unter allem Vorbehalt.
- 09 0790 00 Doris Körner g. R'll | Rader Rocholl
. . . . Sth ☞Doris Marie Louise K ÖRNER , geb. R OCHOL L , T.d. Arnold Gottfried Theodor Bernhard R OCHOLL [ 0 8 054 0 00 ] und seiner Gattin Meta Maria R OCHOLL geb. L ANGE . EP Heinrich Christian ☞Wilhelm K ÖRNER , Zigarren-fabrikant zu Braunschweig , später am Hoftheater, Sohn des Carl Wilhelm K ÖRNER , ★ Braunschweig 29.05. 1809, Gärtner, später Monteur u. Klempner zu Braun-schweig ; ⚭ Braunschweig 05.11.1837 mit Johanna Wilhel-mine Christine ☞Henriette L ANGELÜDDECK E , ★ Braun-schweig 23.07.1807, † Braunschweig 21.06.1889. Kinder zu [01] zu Bremen , [02–10] zu Braunschweig ge b. , [01–07] luth., [08–10] ref.: ○ 0 9 079 0 01 ☞ Theodor Arnold , ★ Braunschweig 07.04. 1907, † (_ ), Bildhauer zu Braunschweig ; ⚭ 21.04. (_ ), mit Christiane H ERBS T , luth., ★ (_), Tochter des August H ERBS T , Kaufmann zu Gittelde, und seiner Gattin Auguste A SSEYE R . – 3 Kinder. ○ 0 9 079 0 02 Karl , ★ (_ ), † (_ )-31-jährig, Schlosser zu Braunschweig , ledig. ○ 0 9 079 0 03 Anna Auguste Henriette , ★ 25.02.1857, † Braunschweig 12.04.1926 ; ⚭ Braunschweig 11.03.1876 mit Ferdinand H IMSTED T , luth., ★ 25.03.1853 , † (_ ), Buchdruckermaschinenmeister zu Braunschweig , Sohn des Friedrich H IMSTED T , Arbei-ter zu Braunschweig , und seiner Gattin Charlotte G RUP E . – 5 Kinder. ○ 0 9 079 0 04 N.N. (Sohn) , ★ 03.12.1858, † Braunschweig 12.12.1858. ○ 0 9 079 0 05 Pauline Charlotte , ★ 29.10.1859, † Braunschweig 24.12.1861 ○ 0 9 079 0 06 Wilhelmine Martha , ★ 30.03.1861, † (_ ) - jung. ○ 0 9 079 0 07 Albert , ★ 12.01.1864 , † Köln 02.12.1918 , Buchdrucker zu Köln ; ⚭ Mahdel in Sachsen ( Herzberg / Elster ) 26.12. 1891 mit Helene Emilie Auguste Z WANZI G , luth., ★ Mahdel 12.23.07.1870, Tochter des Gustav Z WANZI G , Landwirt zu Mahdel , und seiner Gattin Emilie THOMA E . – 1 Tochter. ○ 0 9 079 0 08 Auguste Wilhelmine ☞Antonie , ★ 30.10.1865 , † Braunschweig 21.03.1889 mit Reinhold F UCH S , luth., ★ Brems- nitz in Thüringen 10.08.1860, Reichsbahnobersekretär i.R. zu Hildesheim , Sohn des Friedrich F UCH S , Landwirt zu Bremsnitz , und seiner Gattin Christiane geb. F UCH S . – 4 Söhne. ○ 0 9 079 0 09 Wilhelm , ★ 01.12.1867 , † (_ ), Kunsttischlermeister zu Braunschweig ; ⚭ Braunschweig 30.09.1899 mit Dorothea Wilhelmine Henriette S IMMERLIN G , luth., Bahnmeister zu Eisleben , und seiner Gattin Henriette M EYE R . – 2 Söhne. ○ 0 9 079 0 10 Robert , ★ 11.04.1871 , † (_ ), Formstecher zu New Jersey (N.Y.) ; ⚭ (_ ) mit Susanne (_ ), ★ (_ ), † (_ ), T.d. (_ ). – Kinderlos. Gesamtzahl der karteimäßig beim Familienverband R OCHOL L festgelegten Nachkommen der Doris K ÖRNER geb. R OCHOL L nach dem Stande von 1928: 29 Personen . . NEXT BACK W@D IVZ W@B
- 07 0590 00 Anna Margar. v.d. Höh g. R'll | Rader Rocholl
Button Button Button Button Button Sth Anna Margaretha VON DER H ÖH geb. R OCHOL L , Tochter ds. Adolph R OCHOL L [ 0 6 024 0 00 ] u.s. Gattin (_) ,. EP Johannes Henricus VON DER H ÖH . Tochter VON DER H ÖH z u Radevormwald geb., ref.: ○ 0 7 059 0 01 Anna Elisabet h, 〰 07.04.1771, † Ispingrade (RvW) 22.03.1775. NEXT BACK W@D IVZ W@B
- 07 0080 00 Louise Busch geb. R'll | Rader Rocholl
Louise Busch geb. Rocholl 1770 – 1853 [07 0080 00] Carl Busch 1768 – 1848 [07 0080 91] Sth Maria Wilhelmine Louise BUSCH , Tochter des Adolph Wilhelm ROCHOLL [ 0 6 007 0 00 ] und seiner Gattin Sophie BASSE. EP Carl BUSCH , Pfarrer (04.12.1788) und Konsistorialrat (1806) zu Dinker , Schulkommissar der Schulen des Kreises Soest, 1823 Superintendent der Synode zu Soest. Seine Ahnen siehe AhLi 11 . Button Button Button Button Button Button Button Vgl. das Gedicht „Mein Pfarrgarten“ von Pfarrer Wilhelm W ILM S zu Dinker im NaBl 05 welches eine prächtige Schilderung des Pfarrers B USC H ist. Louis R OCHOLL berichtet über ihn und seine Gattin: „Louise, die Dinkersche Pfarrerin. Mit stillem, liebendem Sinn im Kreis des Hauses und der Gemeinde waltend, trat sie fast zurück neben dem stattlichen Gatten, der auf seinem mit 20 Jahren vom Vater überkommenen Pfarrsitz mehr als Patriarch denn als Pfarrer waltete. Sein reichbegabter, gebildeter Geist fand teilnehmendes Verständnis bei der benachbarten Hammenser Schwester, mit der er einen täglichen Briefwechsel unterhielt, und die mit weisem Sinn sein eingreifendes Wesen mäßigte, indem sie die Berufungen und Streitigkeiten seiner stets kampfbereiten Feder, die sie zur Weiterbeförderung an die Adresse des Hammer Wochenblatts empfing, vorher censierte und oft unterdrückte.“ Am 07.12.1838 feierte Busch sein 50-jähriges Amtsjubelfest, worüber sein Neffe Wilhelm Rocholl [ 0 7 007 0 01 ] bzw. [ 0 8 010 0 00 ] , in seinem Tagebuch wie folgt berichtete: „Am 07.12.1838 feierte die Gemeinde zu Dinker das 50jährige Amtsjubiläum ihres Predigers, Konsistorialrat Busch. Die Gemeinde hatte in dankbarer Anerkennung der großen Verdienste ihres langjährigem Seelsorgers, der noch in vollster Rüstigkeit unter ihnen wirkt, alles aufgeboten, das Fest zu verherrlichen, woran die Behörden, Amtsgenossen, Freunde und Verwandten ihre Teilnahme bestätigten. Nach der kirchlichen Feier fand auf dem Gute Sengerhof ein großes Fest statt, und da dessen Räume nicht alle Festgenossen aufnehmen konnten, so wurde auf dem Hofe ein großes Zelt aufgeschlagen, worin sich trotz winterlicher Jahreszeit ein großer Teil der Gäste versammelte.“] Kinder BUSCH z u Dinker geboren, lutherisch. ○ 0 7 008 0 01 Karl Wilhelm Christian , ★ 09.11.1792, † Gevelsberg 24.02.1826. Prediger zu Gevelsberg . Von 1811 – 1813 Student der Theologie zu Göttingen , Teilnahme am Befreiungskrieg als Lieutenant im 1. Westfälischen Landwehr-Regiment und zwar an den Schlachten bei Fleurus, Belle-Alliance, Issny und am Einzug in Paris. Am 13.03.1817 legte er seine theologische Prüfung mit „sehr gut“ ab. Bereits am 17.08.1818 wurde er zum Prediger zu Gevelsberg berufen, wo er von seiner Gemeinde hoch geschätzt und sein früher Tod tief betrauert wurde. ⚭ am 07.09.1818 in Dinker mit Amalie HÜLSENBEC K , lutherisch, ★ in Gevelsberg am 19.07.1798 , † Gevelsberg am 20.07.1869, Tochter des Johann Dietrich HÜLSENBEC K , Rentmeister zu Brüggen (ca. 100 km westl. Gevelsberg ) u.s. Gattin Marie KÜHLENTHAL . - 1 Tochter ⚭ mit Karl SCHABERG . ○ 0 7 008 0 02 Wilhelmine Albertine Marianne Sophie, ★ 21.08.1794, † Weslarn 13.11.1866 ; ⚭ Dinker 07.09.1818 mit Johann Johann Christoph Wilhelm BEYER , lutherisch, ★ Vilsen i. Hann. 28.05.1792, † ?Hamburg- Bergedorf 01.06.1819, Dr. med. und praktischer Arzt zu Bergedorf , vordem Militärarzt in der englischen Legion. Student der Medizin zu Göttingen (Corps Rhenania). Bruder des August BEYER , vgl. [ 0 7 005 0 01 ] - kinderlos. ○ 0 7 008 0 03 Anna Katharina Wilhelmine Sophie, ★ 31.10.1796, † Essen 08.09.1866; ⚭ Dinker am 10.08.1821 mit Friedrich Heinrich Florenz ROCHOLL , vgl. [ 0 7 048 0 00 ] – Kinder siehe dort. ○ 0 7 008 0 04 Eleonore Amalie Helene Dorothee , ★ 25.20.1799 , † Dinker 23.02.1873 ; ⚭ in Dinker am 16.09.1828 mit Karl Friedrich M ARPE , lutherisch, ★ Lemgo am 22.12.1800, † Dinker 02.04.1878, Pfarrer zu Dinker , Sohn des Heinrich Christian M ARPE , Kantor zu Lemgo , und seiner Gattin Dorothea K EISER . – 4 Kinder. ○ 0 7 008 0 05 Karoline Henriette Dorothee Friederike , ★ 04.08.1804, † Weslarn 15.10.1897; ⚭ in Dinker am 20.05.1854 mit Arnold P ILGER , evangelisch, ★ Weslarn 24.02.1797, † in Weslarn am 17.05.1865, Major a.D. und Amtmann zu Weslarn , Sohn des (_ ) P ILGER , Pfarrer zu Weslarn und seiner Gattin. - Kinderlos. ( Arnold P ILGER ⚭ in I. Ehe mit [0 7 008 0 06]). ○ 0 7 008 0 06 Juliane Wilhelmine Eleonore Luise Sophie, ★ 11.01.1808, † Weslarn 20.02.1853; ⚭ Dinker 31.10.1837 mit Arnold P ILGER , vgl. ihre Schwester Karoline [0 7 008 0 05] – 6 Kinder. Gesamtzahl der karteimäßig beim Familienverband R OCHOLL festgelegten Nachkommen der Louise B USCH geb. R OCHOLL nach dem Stande um 1926: 72 Personen . 07008003 Anna K.W.S. Busch 07008002 Wilhelmine A.M.S. Busch NEXT BACK W@D IVZ W@B
- 13 0040 00 Jan R'll | Rader Rocholl
. . . . . Sth ☞Jan Peter R OCHOLL , Sohn des Joachim R OCHOLL [ 1 2 005 0 0 0 ] und seiner Gattin Karin Hildegard Marie R OCHOLL , geb. S CHULZ . Jan studierte an der Julius-Maxi miliams-Universität zu Würzburg Betriebswirt- schaft (Dipl. Kfm.). Aktuell ist er als Direktor und Projektleiter im Bereich "Inhouse Consulting" bei der Privatbank Hauck & Aufhäuser AG in Frankfurt a.Main tätig. Jan Rocholl u. Partnerin Evelin Arnold (*1971 ) [1 3 004 0 00] | (*1973) EP Dr. Evelin A RNOLD , Tochter des Wilhelm A RNOLD ( ★ 07.09.1939) und seiner Gattin Gertrud L INDENMEIE R ( ★ 09.06.1949). Evelin studierte an der Julius-Maxi miliams-Universität zu Würzburg (Dipl. Kfr.) und promovierte im Anschluss im Gebiet der Wirtschaftswissenschaften (Dr. rer. pol.). Aktuell als Director / Prokuristin bei Hexagon Manufacturing Intelligence zu Wetzlar tätig. W@D NEXT IVZ ∑ BACK W@B
- 06 0020 00 Johannes R'll | Rader Rocholl
Button Button Button Button Button Button Sth Johannes Leonardus R OCHOL L : Prediger zu Düren , vordem zu Eschweiler . – besuchte das Gymnasium zu Duisburg , 17.05.1732 erwähnt als cand. theol. ebenda, 1737 – 42 Prediger zu Eschweiler , danach zu Düren – „1777 wegen kränklicher Leibesbeschaffenheit sein Amt zu Düren niedergelegt, Adjunkt zu Düren . Gestorben als Emeritus im 45. Jahr seiner Amtsbedienung und im 40. Jahr an der Gemeinde.“ – Verkauft 1754 sein Haus zu Duisburg. EP Apollonia R OCHOL L : deren Vorfahren vgl. AhLi 04 Tochter z u Düren geboren, reformiert. • 0 6 002 0 01 ▶ 0 7 001 0 00 Maria Barbara Charlott e ★ 30.06.1743 NEXT BACK W@D IVZ W@B
- 11 0400 00 Mathilde Christ gb. R'll | Rader Rocholl
. . . . . Sth Mathilde C HRIST , geb. R OCHOLL , Tochter des Ott o R OCHOLL [ 1 0 087 0 00 ] u.s.G. Elisabeth C HRIST , gb. K EIL . EP Justu s (jun.) C HRIST , Kaufmann zu Jena , zuvor Kapitänleutnant, Sohn des Justu s (sen.) C HRIST , Forst-meister zu Neumünster , und seiner Gattin Anna T IETZE . Kinder CHRIST zu Jena geb. ev.: ○ 1 1 040 0 01 Gertrud , ★ 17.01.1921. ○ 1 1 040 0 02 Justus , ★ 18.05.1922 . ○ 1 1 040 0 03 Joachim , ★ 16.07.1925 . NEXT BACK W@D IVZ W@B
- Rader Rocholl | Allgemeines
5. Kirchliches 6. Forschung und Quellen 7. Töchternachkommen der Familie ROCHOLL 1. D AS W APPEN DER F AMILIE R OCHOLL Im blauen Felde ein silbernes Haus mit rotem Dach über drei goldenen Münzen, auf dem Spangenhelm ein blauer Flug. Blau-silberne Decken. Dieses „Hauswappen“ (vgl. NaBl 06 „Das Wappen der Familie ROCHOLL “ von Dr. Walther ZIMMERMANN – Ehegatte von Arnhild ROCHOLL ) kommt zuerst in dem Siegel gemäß nachstehender Siegel-Abbildungen Nr. 1 eines Briefes aus dem Jahr 1705 des Pfarrers Johann ROCHOLL , damals zu Neviges, vor. Es erscheint später (1788) auf den beiden Grabplatten des Johann Melchior Peter ROCHOLL und seiner Gattin Anna Erich R OCHOLL in der Pauli-Kirche zu Soest (vgl. Abbildung der Grabplatte unter [ 0 6 019 0 00 ]) , und es hat sich weiterhin mit geringen Abweichungen in zahlreichen Zweigen der Familie erhalten. Die gebräuchlichste, nebenstehende Darstellung stammt von dem Wappenmaler Carl BUSCH , Berlin-Südende. Dieses Wappen wurde am 26. Oktober 1937 in die Wappenrolle des „Der Herold“ unter der Nr. 399/37 eingetragen. Nach Gründung des Familienverbandes im Jahre 1902 wurde die Annahme des „Radwappens“ – ein rotes Rad im silbernen Felde, ursprünglich von dem ausgestorbenen Geschlecht VON B ERCHEM , gen. ROCHOLZ geführt – eifrig gefördert. Der Nachweis einer Abstammung von diesem Geschlecht ist jedoch bis jetzt nicht gelungen, und erscheint auch nicht durchführbar zu sein (vgl. den Aufsatz “Zur Wappenfrage“ von Richard R OCHOLL im NaBl 22 ) . Zu erwähnen bleibt noch ein hausmarkenartiges Siegel (siehe nachstehende Abbildung 4) das der Altvater Bernhard R OCHOLL in seinen Briefen an seinen Sohn Gottschalk R OCHOLL in den Jahren 1705 und 1706 gebraucht hat. Es stellt etwa die Form eines Schlüssels dar (ohne tatsächlich damit etwas zu tun zu haben) weist die Anfangsbuchstaben von Gottschalk und R OCHOLL auf. Das „G “ krönt ein Stab, das „R “ ist seitlich an diesen angefügt, während die Zeichnung am unteren Ende des Stabes einem in Querrichtung auseinandergezogenen „H “ ähnelt, dessen Bedeutung aber nicht festgestellt werden kann. Eine spätere Anwendung des Siegels in der Familie ist nicht bekanntgeworden. Abb. 1: 1705 Abb. 2: 1788 Abb. 3: Neuere Zeit Abb. 4: 17. Jahrhundert Abb. 5: 1927 - s. Wappen A LLGEMEINES ZUR R ADER R OCHOLL Anmerkung: Wie bereits sowohl im P ROLOG als auch unter " D IE » N EUZEIT « DER R ADER R OCHOLL " geschrieben, sind die nachfolgenden Texte z.T. gegenüber 1938 neu formuliert und insbesondere die Personendaten in den neu eingeführten Stammhaltertabellen übersichtlicher aufgebaut worden. Familienwappen Das Wappen der Familie ROCHOLL Der Name der Familie ROCHOLL Herkunft und Ausbreitung der Familie ROCHOLL Gliederung und Umfang der Familie ROCHOLL per 1938 Familienname 2. D ER N AME DER F AMILIE R OCHOLL Die Deutungen über den Ursprung des Namens R OCHOLL sind sehr verschiedenartig. Am schwungvollsten erscheint die Auslegung, dass durch sprachliche Umbildung aus dem gotischen Hroc [Schlachtruf, Kriegsgeschrei] das heutige ROCH der ersten Hälfte des Wortes entstanden sei, und das in Verbindung mit der zweiten Silbe wal d, al d, ol d [walken, herrschen, gewaltig] dem ganzen Namen Hrocol d die Bedeutung „der im Schlachtruf Gewaltige“ zukomme – vgl. den Aufsatz „Mitteilungen des Vorsitzenden über den Namen ROCHOLL “ von Konsistorialrat Dr. Heinrich ROCHOLL , Hannover, im Bericht über den 2. Familientag der Familie R OCHOLL am 17.5.1904 in Soest . – Eine gewisse Kampfesfreudigkeit ist zum mindestens in den älteren Geschlechterreihen erkennbar und soll als Erbanlage vereinzelt auch heute vorkommen. Weniger kriegerisch klingt jene Nachricht (vgl. Hermann ESSER , Hohenlimburg und Elfeh „Ein Beitrag zur westfälischen Orts- und Territorialgeschichte“, Dortmund 1907, S.3.) – wenn man sie auf die Familie R OCHOLL anwendet -, wonach das spottlustige Mittelalter die Behausung der ausgestorbenen Familie VON BERCHEM mit dem Beinamen ROCKHOLL , das ist RAUCHLOCH , belegte, und diese Familie, der Gewohnheit der Umwohner folgend, sich samt ihrem Hause ebenso benannte, nämlich VON BERCHEM , gen. ROCHHOLZ . In diesem Zusammenhang sei noch eine andere Deutung erwähnt, nämlich die Ableitung des Namens von RAUCHHÖHLE = Schornstein. Diese Auslegung erfreut sich weiter Verbreitung in der Familie. Daher auch – als sogenanntes redendes Wappen – das Hauswappen mit dem rauchenden Schlot . Neuerdings teilte der aus dem Münsterlande stammende Urkundenverwalter Ferdinand SCHMID T , Burg Altena i. Wfl., mit, dass man in Westfalen mit Rauchholz einen Holzpflock bezeichnete, an dem die Würste und Schinken im Rauchfang hingen. Dann würde der Familienname R OCHOLL zu der großen Gruppe von Namen gehören, die von Gegenständen des täglichen Bedarfs abgeleitet sind, wie z.B. Tischbein, Ofenloch, Kettelhack (Kesselhaken). Zu guter Letzt eine Erklärung, die den Vorzug hat, an eine urkundlich überlieferte, recht alte Namensform anzuschließen: In der Zeit des Soester Geschichtsvereins 1898/99 (Heft 16) bringt auf Seite 9 und folgenden der (ungenannte) Herausgeber Professor Vogeler „Ältere Nachrichten über Lohne“, die er offenbar aus Urkundenstücken der von ihm verwalteten Soester Stadturkundensammlung entnommen hat. Dort ist auf Seite 20 mehrfach von Rockelohs Hof die Rede, der heute R OCHOLL Hof heißt [zu diesem Hof haben die Radevormwalder R OCHOL s keine Beziehungen. Dieser Hofname ist lediglich ein Beweis für die Bedeutung des auch sonst vorkommenden Namens R OCHOL L ]. Der Name gehört also zu den zahlreichen jetzt auf „l “ endigenden westfälischen Namen, bei denen dieser Endlaut der Rest der alten Endsilbe lo h ist. Loh aber heißt Holz, Gehölz, heute noch erhalten in Lohe, und Bestandteil des Familiennamens L OHMANN (Lehmann). Beispiele für die Abschleifung der beiden Endbuchstaben sind die Namen Grev e l und Twick e l . Beides sind westfälische Uradelsnamen. Nach dem ersten heißt heute noch ein Dorf in der Nähe von Dortmund. Sein Ursprung ist Grevenloh = Grafenwald. Twickel hingegen heißt noch im 15. Jahrhundert Twickeloh. Noch heute nennt der Münsterländer Bauer einen Zweig Twickel. Die hochdeutsch nächste Form ist Zweigel(ein). Twickeloh ist aber auch genau das Gegenteil von Rockeloh . In diesem Namen ist das Rock e zu deuten, wie es in allen anderen Erklärungen des Namens R OCHOL L gedeutet wird, und wie es in der Form Rauchhol z am deutlichsten erhalten ist, nämlich als rau h. Die Herren VON ROCKELO H ( R OCHOL L ) wohnten also am rauhen, dick(icht)en Holz, die von Twickeloh (Twickel) am dünnen Gehölz. Jetzt erklären sich auch alle die Formen wie Rocke l, Röcke l, Roche l, Rocko l, R OCHO L . Aus der Genitivform R OCHOL s ist dann die erwähnte Form Rauchholz entstanden. Wenn sie zufällig auch auf – hol z endet, so ist das ein Zufall, jedenfalls stammt diese Silbe nicht unmittelbar von dem alten Bestandteil – lo h her. Die Häufigkeit des Tatbestandes, dass ein Bauer am Dickicht wohnte, erklärt auch die Häufigkeit der Namensbildung R OCHOL L . Dadurch brauchen durchaus nicht alle Träger des Namens R OCHOL L miteinander verwandt sein, was indessen umgekehrt für Namensträger R OCHOL L , die aus Radevormwald stammen, sehr wohl der Fall sein dürfte. Die Schreibweise des Namens R OCHOL L ist, wie nachstehende Unterschriftentafel zeigt, seit Gottschalk R OCHOL L , ★ 1593, gleichgeblieben, wenn auch der Bürgermeister Peter R OCHOL L , der 1675, 88 und 94 seinen Namen mit zwei „ l “ schreibt, 1682 eigenartigerweise mit einem „ l “ zeichnet. Zu den Urkunden kommen allerdings infolge des Sprachgebrauchs jener Zeit Entstellungen in den mannigfaltigsten Abweichungen vor. – Ein Namensträger sah sich um 1830 aus Überzeugung, dass ein „ l “ genüge, weiterhin R OCHO L zu schreiben. Aus dieser Angewohnheit entwickelte sich unter seinen Nachkommen eine als regelrechte Namensänderung empfundene neue Schreibweise. Namens-Schreibweise 3. H ERKUNFT UND A USBREITUNG DER F AMILIE R OCHOLL Familienherkunft Hierüber spricht Gerichtsrat Loui s R OCHOL L , ( ★ 1827 –†1876) Hagen i.Wfl., der Bearbeiter der 1866 veröffentlichten Stammtafel der Familie, in seinem Vorwort verschiedene Andeutungen aus, deren Wesentlichstes hier folgt: a) Aus einer Nachricht des Justizbürgermeisters Adolph Wilhelm R OCHOL L , Soest. „Der Stammvater der R OCHOL L ’schen Familie stammt aus dem Hause R OCHOL L im " Elve’sche n". Er überließ als Cadet (nachgeborener Sohn) seinem älteren Bruder das Gut und trat als Capitain in holländische Dienste, wo er sich mit einer Person bürgerlichen Standes verheiratete. Nach seinem Ableben retirierten sich seine drei nachgelassenen Söhne in die Gegend von Cöln, weil, wie es heißt, an dem Orte ihres bisherigen Aufenthaltes die Pest ausgebrochen war; einer von ihnen, Gottschalk R OCHOL L , nahm seinen Wohnsitz in "Rade vorm Wald" (in der „Rodung vor dem Wald“), wo er als Kaufmann eine Tuchfabrik anlegte.“ a) „Erwähnt sei hier noch die in einem Briefe des Corbacher Carl R OCHOL L enthaltene Notiz, der zufolge Gottschalk R OCHOL L der Sage nach aus Ost- oder Westindien mit etwas Vermögen versehen nach " Rade vorm Walde " gekommen sein soll, dessen Vorfahren aber Deutsche gewesen und von einem adligen Gut bei Schwelm unweit Gevelsberg abstammen sollen.“ b) „und endlich führt eine aus Lippstadt beruhende Biographie den Ursprung der Familie gleichfalls auf das Geschlecht jenes Hauses R OCKHOLZ zurück. Dasselbe sei bereits in der Reformationszeit zu den Bekenntnissen des Calvins übergetreten. Nochmals hebe es gleichfalls der Zeiten Wechsel erfahren; den jüngeren Söhnen habe damals keine militärische Laufbahn offen gestanden, daher der Übergang zu bürgerlichen Beschäftigungen, wobei das Adelsprädikat a ls unverträglich fallen gelassen sei. Also sei denn das ROCHOL L ’sche Rittertum verschollen, gleich vielen anderen.“ Ritter Rocholl Diese wohl aus mündlicher Überlieferung stammenden, zum Teil etwas " sagenhaft klingende Nachrichten " (O-Ton Richard R OCHOL L ) sind nicht nur unbewiesen, sondern im Gegenteil als widerlegt anzusehen. Ebenso hinfällig ist die sich aus der schönen „stammbaumartig“ dargestellten Zeichnung ergebenen Abstammung des Gottschalk R OCHOL L von Berthold von R OCHOL L , Ritter auf Schloß ROCHOLZ , 1380 bis 1440 – siehe Stammtafel von 1866 . Die Familie R OCHOL L hat hiermit nichts zu tun – vergleiche den bereits angezogenen Aufsatz „Zur Wappenfrage“ von Richard R OCHOL L im NaBl 22 – sie ist vielmehr von alters her eine Bürgerfamilie. Radevormwald ist ihre Heimat. Dort wenigstens tritt sie zuerst am Ende des 16. Jahrhunderts in Erscheinung, und hier war sie bis zum heutigen Tage ununterbrochen ansässig. Im 17. und 18. Jahrhundert hat sie in ihrer Vaterstadt zahlreiche städtische und kirchliche Ehrenämter besetzt, wie Bürgermeister, Richter, Schöffe, Kirchmeister, Provisor und Ältester, und sie hat ihre angesehene Stellung bis zur Gegenwart behauptet. Während die Familie sich im 17. Jahrhundert noch geschlossen in Radevormwald aufhielt, begannen im ersten Viertel des 18. Jahrhunderts Auswanderungen nach Soest, Korbach und Wesel, später folgten solche nach Kassel, Westhofen, Vlissingen, sowie nach anderen Bezirken hauptsächlich Westfalens und seiner angrenzenden Gebiete. Im 19. Jahrhundert und bis in die neuere Zeit hinein breitete sie sich in Hannover Stadt und in Schlesien (in beiden vorübergehend) aus, ferner in Berlin, Bremen, Dresden, Leipzig, London, Utrecht und Asunción (Paraguay). Hiermit war fast ausnahmslos eine Lockerung in den Familienbeziehungen zur Heimat verbunden. Familiengliederung 4. G LIEDERUNG UND U MFANG DER F AMILIE R OCHOLL In der Stammtafel von Louis R OCHOLL galt, von den beiden Nebenzweigen I und II abgesehen, Gottschalk ROCHOL L als Stammvater der gesamten Familie. Diese Stelle musste er nach neueren Forschungen zunächst seinem Vater Peter R OCHOL L [zum Unterschiede von verschiedenen Nachfolgern gleichen Namens „ UR -PETER “ genannt.] mit seinen fünf Söhnen Peter, Gottschalk, Adolph, Friedrich und Hermann einräumen. Von Gottschalk stammt der größere Hauptast, von Adolph der kleinere. Im letztgenannten sind nunmehr die ehemaligen Nebenzweige I bis II aufgegangen. – Aber auch der UR -PETER ist heute nicht mehr ältester Stammvater, sondern sein Vater „ Muller vor der Brugge Bienb . “. Nach heutiger Lesart könnte es auch heißen, „ Peter ROCHOLL , (der) Müller vor der Brücke zu Beyenburg “. Beyenburg ist heute ein an der Wupper gelegener Stadtteil im Osten Wuppertals . Dies ist jedoch nicht bewiesen. Siehe hierzu auch "Frühgeschichte" unter „Der Vater des UR -PETER “. Daneben gab es in Radevormwald noch zahlreiche Namensträger, darunter einen geschlossenen, neuzeitlich recht lebenskräftigen Stamm (den bisherigen Nebenzweig IV.) mit Johann Adam ROCHOLL an der Spitze. Sie waren mit dem Ha uptstamm nicht zu verbinden, sind aber mit diesem wohl sicher blutsverwandt und daher im Anhang (vgl. Anhang Nr. 4 ) aufgeführt. Diese Namensträger ROCHOLL , die also sämtlich Radevormwald als Abstammungsort haben, bilden mit ihrer Nachkommenschaft den Personenkreis, der im Nachfolgenden behandelt wird. Die Übrigen als „Fremde ROCHOLL s“ bezeichneten Namensträger dagegen, die ihren Ursprungsort außerhalb Radevormwalds haben, werden hier nicht näher betrachtet werden. Sie treten zugleich mit dem Erscheinen der Radevormwald Sippe verstreut in Westfalen und Rheinland auf und breiten sich wie jene in anderen Gebieten Deutschlands aus (vgl. hierzu den Aufsatz „Fremde Träger des Namens ROCHOLL “ von Richard ROCHOLL im Nachr.bl. Nr. 16) . Diese in den angezogenen Aufsatz besprochenen Stämme stellen jedoch nur einen kleinen Ausschnitt aus der Gesamtheit dar, und zwar handelt es sich hierbei hauptsächlich um solche Namensträger, die sich bis zu heutigen Tag nachweisbar fortgepflanzt haben. Es sind nämlich im Laufe der Jahre noch ungezählte weitere R OCHOLL -Funde (auch in ähnlicher Namensform) gemacht worden, teils in geschlossenen Stammfolgen (z.B. in Duisburg die Familie RAUCHHOL Z und in Gummersbach die Familie ROCHOLZ ) , teils in kleineren Gruppen oder Einzelfällen. Nach sorgfältiger Prüfung bestehen keine Anhaltspunkte dafür, dass diese Namensträger mit den Radevormwaldern blutsverwand sind. Die Stammtafel von Louis ROCHOLL (von 1866) wies als Nachkommen von Gottschalk ROCHOLL (das heißt ohne Nebenzweige I und II) 549 Namensträger männlichen und weiblichen Geschlechts auf. Demgegenüber ergab eine Zählung der Nachkommen desselben – jedoch weitergeführten – Personenkreises im Jahre 1929, also nach 63 Jahren oder zwei Menschenaltern, fast die doppelte Menge, mithin eine erstaunliche Vermehrung (Anm.:Vgl. hierzu den Aufsatz „Statistisches über die Familie R OCHOLL “ von Richard ROCHOLL im NaBl Nr. 8.) , und zwar folgende Zahlen: Gesamtzahl der Namensträger 1024, davon männlich 539, weiblich 462, ohne Angabe des Geschlechts – da jung verstorben – 23. Von 1001 Namensträgern (einschließlich der Jugendlichen) heirateten 458 und zwar 247 Söhne und 211 Töchter. Die 331 männlichen Berufe verteilen sich folgendermaßen: 156 Kaufleute, 32 Juristen, 23 Handwerker, je 18 Prediger und Offiziere, 12 Beamte, je 9 Ärzte und Ingenieure, je 7 Apotheker, Bürgermeister und Landwirte, 6 Lehrer, 5 Buchhändler, 4 Architekten, 3 Gastwirte, je 2 Oberförster, Volkswirte, Versicherungsbeamte, Seeleute und Schauspieler, je 1 Maler, Redakteur und Garteninspektor. Der heutige zahlenmäßige Stand der Familie ist nach den vielen Um- und Angliederungen ganzer Zweige von den vorangegangenen Betrachtungen grundverschieden und daher nicht mit diesen vergleichbar. Eine Zusammenstellung der gesamten in der Stammfolge und im Anhang Nr. 1 (Die Stammfolge des Johann Adam R OCHOLL unter Anhang Nr. 1b wurde 1930 aufgestellt. Da zwischenzeitlich Änderungen im Familienstand eingetreten sein können, wären in den folgenden Zahlenangaben Abweichungen möglich, die indessen bei den geringen Umfange dieses Zweiges unbedeutende sein können.) behandelten Namensträger ergibt folgende beachtenswerte Zahlen (Hinweis HR: Die nachfolgenden Tabellen basieren auf 1938 – eine spätere Anpassung bzw. eine Statistik erfolgt evtl. nach Abschluss aller neu erfassten Stammhalter) : Kirchliches 5. K IRCHLICHES Die Familie R OCHOLL ist überwiegend evangelisch. Nur zwei Zweige sind infolge Heirat seit 1830 katholisch. Das heißt, die Familie gehörte ursprünglich, soweit sie in Radevormwald zu verfolgen ist, zur reformierten Kirche, und sie verblieb bei ihr auch nach Abwandlung in anderen Gegenden. Fanden „Mischehen“ statt (wie man auch Heiraten zwischen Reformierten und Lutherischen damals nannte) , so wurden Söhne nach dem Vater, Töchter nach der Mutter getauft (den Höhepunkt aber stellte es dar, dass 1791 von einem Soester Zwillingspärchen R OCHOLL der Knabe nach dem Vater ref. getauft wurde, das Mädchen aber nach der Mutter luth.) , und Sonntags ging man auch so getrennt zur Kirche. Dieser getrennte Kirchgang bestand in Radevormwald auch noch 1938. Zu späterer Zeit wechselten einzelne Familien außerhalb Radevormwalds dort, wo trotz der Union die Trennung zwischen reformierter und lutherischer Kirche noch besteht, zur lutherischen Richtung hinüber. Quellen 6. F ORSCHUNG UND Q UELLEN Die Grundlage für die neuere Forschung bildet die von Louis R OCHOLL überkommene Stammtafel mit ihrem sehr lehrreichen Vorwort. Hierin sagt der Verfasser über die Entstehung seiner Arbeit: „Die Angaben beruhen, soweit sie die älteren Generationen, namentlich den Stammvater Gottschalk und seine näheren Deszendenten betreffen, auf verschiedenen, zum Teil noch aus dem 19. Jahrhundert herrührenden genealogischen Aufzeichnungen in Hausbibeln und Familienbüchern oder tabellarischen Zusammenstellungen, welche, im Besitz der nachstehenden unter 27b, 40a, 40d, 54a, 41e, 70a verzeichneten Familienglieder befindlich, das unverdächtige Merkmal des Alters an sich tragen und, indem sie in formeller Verschiedenheit sowie auch in kleineren, an betreffender Stelle bemerkten Abweichungen sich als selbständige Notizen kennzeichnen, wiederum in ihrer allgemeinen Übereinstimmung keinen Zweifel an der Richtigkeit lassen. Die neueren Generationen sind dagegen, soweit nicht ein anderes besonders bemerkt, aus fortgeführten Verzeichnissen, aus Kirchenbüchern und Zivilstandsregistern sowie brieflichen Mitteilungen der betreffenden Familienzweige entnommen, deshalb wohl nicht minder beglaubigt.“ Im Vorwort wurde bereits einer weiteren Hinterlassenschaft von Louis ROCHOLL Erwähnung getan, und zwar von Mitteilungen „Vor der Stammtafel“ in Gestalt von Briefen an seinen Bruder Wilhelm ROCHOLL . Es sind außerordentlich anschaulich geschriebene und reizvoll zu lesende Betrachtungen über zahlreiche Glieder der Familie Gottschalk R OCHOLL an. Diese Aufzeichnungen bilden gleichsam die so notwendige Ergänzung zur Stammtafel, deren Liste in der Hauptsache nur Namen und Daten enthält. Weitere Nachrichten irgendwelcher Art von Louis ROCHOLL – wie etwa Belege für Feststellungen oder über deren Herkunft – sind nicht überliefert. Er muss sicherlich Quellen gehabt haben, die heute unbekannt sind, denn von den oben unter den 6 alten Stammtafelnummern erwähnten Zusammenstellungen fanden sich nur noch die von 40a (vgl. den Aufsatz „Der Lippstädter Fund“ von Richard ROCHOLL im NaBl 23 ) und 54a ( vgl. Anh. 03. ) vor. Infolgedessen erscheint einzelnes aus seiner Stammtafel unbelegt, wie z.B. die Wissenschaft über die beiden Kinder Johann und Maria des Gottschalk ROCHOLL , sowie die Angabe über die Herkunft der Frau des Altvaters Bernhard R OCHOLL , Margarethe BAUENDAHL aus Lennep. Bei der großen Gewissenhaftigkeit Louis R OCHOLL s kann es nicht zweifelhaft sein, dass er bestimmt Anhaltspunkte für seine Angabe gehabt hat, und darum wurden solche unbedenklich übernommen. Die neuzeitliche Forschung wurde in der von Louis R OCHOLL gehandhabten Art und Weise fortgesetzt und in Ihrer Durchführung im Vorwort bereits gestreift. Zur gerechteren Beurteilung der Bearbeitung einzelner Zusammenhänge der älteren Geschlechterreihen müssen die besonderen und außerordentlichen Schwierigkeiten der Forschungsmöglichkeiten in Radevormwald erwähnt werden. Radevormwald war und blieb die Hauptstätte, in der die älteren Familienbeziehungen zu klären versucht werden mussten, wenn sich auch (Wechsel von Namensträgern nach anderen Gegenden) vielerorts neue Forschungsgebiete gebildet hatten. In Radevormwald beginnen die Kirchenbücher der reformierten Gemeinde (nur diese kommen für die Familie in Betracht) erst 1770. Die älteren sind durch den Stadtbrand im Jahre 1802 vernichtet worden. Als Ersatzquellen für die vorhergehende Zeit kommen in der Hauptsache die Kirchen- und die Armenrechtsbücher der reformierten Gemeinde, beginnend im 17. Jahrhundert, in Frage. Sie waren ursprünglich gar nicht für die Feststellung eines Familienstandes bestimmt, auch waren sie in der Vorkriegszeit bereits durchsucht worden, vorzugsweise jedoch nur auf solche Vorgänge hin, die Namensträger R OCHOLL betrafen. So mussten diese Bücher mit ihrer ebenso beredten Sprache, wie dürftigen Beweiskraft 1935 alle erneut herhalten, um zu weiterer Aufhellung der älteren, noch lückenhaften Zusammenhänge beizutragen. Hierbei war es notwendig, den Gesichtskreis auf die Radevormwalder Verhältnisse im weiteren Sinne auszudehnen, das heißt, Familien heranzuziehen, die nachweisbar in verwandtschaftlichen Beziehungen mit der Familie ROCHOLL gestanden hatten (vgl. den Aufsatz „Zur Stammtafel“ von Richard ROCHOLL im NaBl 20 ) . Die neugewonnenen Ergebnisse wurden planmäßig geordnet und sorgfältig abgewogen. Sie waren im Zusammenhang mit dem in der Vorkriegszeit gesammelten zahlreichen Meldungen dieser oder anderer Herkunft und nach den Erfahrungen in der Bewertung solcher Meldungen aus Rechnungsbüchern nur so zu werten, wie es geschehen ist. Das Gesagte bezieht sich hauptsächlich auf die Festlegung des UR -P ETER s als Vater seiner 5 Söhne, ferner auf die Gestaltung des kleineren Hauptastes von Adolph R OCHOLL und die Bildung verschiedener Zweige von Töchternachkommen, schließlich auf die Feststellung einzelner Ahnen. Sind also in einzelnen vorerwähnten Fällen trotz großer Wahrscheinlichkeit mehr oder minder leise Zweifel an der Zuverlässigkeit der Ergebnisse denkbar, so steht doch die gesamte Nachkommenschaft des Gottschalk R OCHOLL in jeder Beziehung einwandfrei fest. Dasselbe gilt innerhalb ihres Gefüges auch für die Zweige I bis IV, von denen I bis III unter Adolph eingegliedert sind und im Anh. 01 untergebracht ist. Töchternachkommen 7. T ÖCHTERNACHKOMMEN IN DER F AMILIE R OCHOLL Die Frage nach der vollständigen oder teilweisen Wiedergabe oder aber Fortlassung der Töchternachkommen war vor Abfassung des Buches der R ADER R OCHOLL von 1938 Gegenstand gründlicher und schwieriger Erwägungen. Im Vorwort wurde ihre ungefähre Zahl mit etwa 8.000 bereits angegeben. Das macht ungefähr den sechsfachen Personenkreis der hier behandelten Namensträger aus. Ferner wurde im Vorwort gesagt, dass Töchternachkommen blutmäßig denselben Anspruch auf Zugehörigkeit zur Familie haben wie die Namensträger und dass ihre Anhänglichkeit gerade in der Familie ROCHOLL häufig zutage trat. Bei aller Anerkennung für die bewiesene Treue kann das Lob nur mit einer gewisser Einschränkung gelten. Es bezieht sich vollgültig in zahlreichen Fällen auf Kinder und Enkelkinder der Gegenwart. Die Anhänglichkeit wird bei Nachkommen 3. und 4. Grades schon erheblich geringer und sie gehört in noch entfernteren Abstammungsverhältnissen zu großen Seltenheiten. Es bestehen in der Familie R OCHOLL Töchternachkommen-Tafeln mit 6 und 7 und gar mehr Geschlechterreihen. Bei nüchterner Betrachtung kann füglich in solchen Fällen kaum noch ein Zugehörigkeitsgefühl oder eine Betätigung in einem Familienverband, geschweige eine Beteiligung an der Abnahme von Familiengeschichten erwartet werden. Die Erfassung der Töchternachkommen stellt eine vieljährige, ungeheure Arbeit dar. Ihre Veröffentlichung im Rahmen der Geschichte der Familie R OCHOLL wäre vielleicht ein Ereignis auf dem Gebiet der Familienkunde geworden, da es wenige Familien geben wird, die eine derartige Anzahl Nachkommen eines einzigen Stammelternpaares aufweisen können. Ganz auf sie zu verzichten erschien hiernach widersinnig. Eine Zeitlang bestand auch die Absicht eines vollständigen Abdrucks, und es mangelte nicht an verschiedenen Lösungsvorschlägen. Entscheidend für einen Mittelweg war zuletzt die Kosten und Absatzfrage, die in der 1938er Print-Ausgabe zu folgendem Ergebnis führte: "Die R OCHOLL -Töchter erscheinen gleich den Söhnen – wenn sie Kinder haben – unter neuen Ziffern sowohl in der Übersicht wie in der Liste, in letzter auch ihre Kinder und zwar mit allen Daten und den sonst üblichen Angaben. Weitere Nachkommen wurden nicht aufgeführt. Dagegen erfolgten kurze Hinweise auf die weitere Familienbildung, die karteimäßig im Archiv der Familie R OCHOLL festliegt." In Fortführung der anstehenden Aufbereitung der 1938er Familiengeschichte in dieser Webseite wird das Thema der "Töchternachkommen" weiterhin, wie zuvor beschrieben, behandelt. Sollten sich im Laufe der weiteren Familienforschung zweck- und sinnvolle Änderungen ergeben, werden diese zu gegebenen Zeit bekanntgegeben. Rocholl-Töchter F RÜHGESCHICHTE .
- 11 0490 00 Johanna Schmidt g. R'll | Rader Rocholl
. . . . . Sth ☞Johanna Wilhelmine S CHMID T , geb. R' LL , Tochter des Wilhelm R OCHOLL [ 1 0 102 0 00 ] und dessen Gattin Wilhelmine R OCHOLL , geb. S CHAUB . EP Ernst Wilhelm S CHMID T , Bauführer zu Barmen . – Sohn des (_). Kinder SCHMIDT , zu Barmen geboren, kath.: ○ 1 1 049 0 01 ☞ Wilhelmine Maria, ★ 27.02.1904, † (_,_ ); Kontoristin zu New York , ledig . ○ 1 1 049 0 02 ☞ Wilhelm Ernst , ★ 25.08.1906 , † (_,_ ); Wingkammergehilfe zu Barmen . (Anm. HR: Der in der RaRo 1938 verwendete Begriff "Wingkammer" ist unbe-kannt; es mag aber sein, dass ein "Schwinghammer" gemeint ist - ein mit beiden Händen geführter Hammer von etwa 1½ Meter Länge und einem biegsamen Stiel welcher im Bergbau verwendet wurde – näheres siehe unter Wikipedia ). ○ 1 1 049 0 03 Walter , ★ 15.11.1907 , † (_,_ ); Schreiner zu Barmen . ○ 1 1 049 0 04 ☞ Else Karoline , ★ 01.07.1910 , † Barmen 16.07.1915. NEXT BACK W@D IVZ W@B
